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Vorteile und Risiken des Fischkonsums - enutrio.de

Vorteile und Risiken des Fischkonsums

26. November 2006


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Fisch ist gemeinhin als besonders gesundes Nahrungsmittel bekannt, doch in letzter Zeit kommen zunehmend Stimmen auf, die auf mögliche gesundsgefährdende Auswirkungen des Fischkonsums hinweisen. Neben dem Gehalt an Proteinen, Mineralien, Spurenelementen (vor allem Jod und Selen) und Vitaminen (Vitamin A, D und B12) wird der hohe Gehalt an Omega-3 Fettsäuren besonders positiv hervorgehoben. Omega-3 Fettsäuren kommen besonders in fettigen Fischen wie Lachs, Sardinen und Hering vor und haben einen signifikanten Einfluß auf das Herz-Kreislaufsystem, indem sie Gefäßverkalkung (Atherosklerose) vorbeugen, den Blutdruck und die Herzfrequenz senken, sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und somit das Risiko eines Herzinfarkts oder Hirnschlags reduzieren. Regelmäßiger Fischkonsum soll auch der Entwicklung von Depressionen entgegenwirken. Für Schwangere und stillende Mütter stellt sich der hohe Gehalt an DHA (Docosahexaensäure) im Fisch als besonders förderlich heraus, da diese Unterform der Omega-3 Fettsäuren der Entwicklung des kindlichen Gehirns besonders zuträglich ist [1].

Demgegenüber stehen jedoch die möglichen Risiken des Fischkonsums:

  • Einige Fischsorten (Hai, Schwertfisch, Makrele Seebarsch, Hecht, Thunfisch) fallen duch einen hohen Gehalt an Schwermetallen auf, vor allem Quecksilber steht hier im Vordergrund. Inwiefern diese Belastung eine allgemeine Gesundheitsgefährdung darstellt, ist noch nicht endgültig geklärt, es gibt jedoch Bevölkerungsgruppen, die auf diesen Umstand besonderes Augenmerk haben sollten (mehr dazu im nächsten Punkt). Im Fisch liegt Quecksilber vor allem als Methylquecksilber vor, das gesundheitlich bedenklicher ist als andere Quecksilberverbindungen. Bezüglich Thunfisch gilt noch zu sagen, dass hier vor allem Thunfischarten betroffen sind, die im europäischen Raum bzw. in Thunfischdosen kaum zu finden sind.
  • Schwangere, Stillende, Frauen mit Kinderwunsch, Säuglinge und Kleinkinder sollten die oben genannten Fischsorten meiden, da die Schwermetallbelastung die kindliche Hirnentwicklung negativ beeinflussen kann. Gemieden werden sollten lt. Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zusätzlich noch Bonito, Aal, Stör, Rotbarsch, Rochen und Steinbeißer, weiters sollten lt. Empfehlung der EFSA [4] die verzehrten Sorten ständig gewechselt werden sollten, um so eine Quecksilberakkumulation zu vermeiden. Unbedenklich sind z.B. Lachs, Forellen, Karpfen oder Heringe. Bei Beachtung dieser Empfehlungen zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gilt Fisch als wichtiges Lebensmittel auch für Schwangere, 1-2 Mahlzeiten pro Woche werden empfohlen.
  • Der Vollständigkeit halber seien hier noch die krebserregenden Dioxine und polychlorierten Biphenyle (PCBs) genannt, die in Nahrungsmitteln akkumulieren können. Die gefundenen Belastungen im Fisch sind sehr gering und in etwa vergleichbar mit dem entsprechenden Gehalt dieser Stoffe in herkömmlichem Fleisch und anderen Nahrungsmitteln. Vor allem fettige Fische aus dem Baltischen Meer enthalten erhöhte Dosen dieser Chemikalien [3]. Es sollte jedoch beachtet werden, dass aus genannten Gründen ein Wechsel von Fisch zu Fleisch zu keiner Reduzierung der Gesamtbelastung führen muss.

Ein Review-Artikel von Dariush Mozafarrian und Eric Rimm untersuchte die aktuelle wissenschaftliche Literatur bezüglich der genannten positiven und negativen Auswirkungen des Fischkonsums auf die Gesundheit. Dabei zeigte sich eine Reduktion des Risikos eines Herzinfarktes bei 1-2 Fischmahlzeiten pro Woche um 36% und eine Abnahme der Sterblichkeit um 17%, besonders die Omega-3 Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und die bereits genannte DHA spielten hier eine wesentliche Rolle. Die negativen Auswirkungen decken sich mit den bereits angeführten Punkten. Alles in allem kamen die Autoren zu dem Fazit, dass die positiven weit über die negativen Effekte überwiegen und nur Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch ihren Fischkonsum anpassen sollten [1].

Eine Studie aus dem Jahr 2002, publiziert im New England Journal of Medicine, maß den DHA-Gehalt im Fettgewebe und den Quecksilbergehalt in den Zehennägeln von 1408 Männern aus Europa (und Isreal). Normalerweise müsste bei hohem DHA-Gehalt das Herzinfarktrisiko sinken, ein Vorteil der jedoch bei entsprechend hohem Quecksilbergehalt in den Zehennägeln wieder aufgehoben wurde. Somit scheint Quecksilber nicht nur einen negativen Effekt auf die kindliche Hirnentwicklung, sondern auch auf das Herzinfarktrisiko zu haben [2].

Die World Health Organisation empfiehlt eine vorläufig duldbare wöchentliche Aufnahme (provisional tolerable weekly intake, PTWI) von Quecksilber mit 1.6 µg pro Kilogramm Körpergewicht entgegen dem früheren Höchstwert von 3,3 µg [3].

Für den Endverbraucher scheint diese Diskussion wohl ziemlich verwirrend. Einfach anzuwenden und sowohl generell als auch im Hinblick auf die Quecksilberbelastung zutreffend ist die Regel, die Ernährung immer so abwechslungsreich und vielfältig wie möglich zu gestalten.

Literaturverzeichnis:

  1. Mozaffarian D, Rimm EB (2006). Fish intake, contaminants, and human health: evaluating the risks and the benefits. Journal of American Medical Association. 2006 Oct 18;296(15):1885-99. Review. [Link]
  2. Guallar E, Sanz-Gallardo MI, van’t Veer P, Bode P, Aro A, Gomez-Aracena J, Kark JD, Riemersma RA, Martin-Moreno JM, Kok FJ; Heavy Metals and Myocardial Infarction Study Group (2002). Mercury, fish oils, and the risk of myocardial infarction. N Engl J Med. 2002 Nov 28;347(22):1747-54. [Link]
  3. Pressemitteilung: UN Committee recommends new dietary intake limits for mercury
  4. Pressemitteilung: EFSA provides advice on the safety and nutritional contribution of wild and farmed fish
  5. Artikel: Roher Fisch und Schwangerschaft (DGE)

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2 Reaktionen zu “Vorteile und Risiken des Fischkonsums”

  1. Gottfried

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    Die Nachteile des Fischkonsums lassen sich einfach vermeiden, indem man von Schadstoffen gereinigtes Fischöl konsumiert! (Besser flüssig als in Kapseln.) Damit lässt sich auch eine höhere Dosierung von EPA und DHA erreichen.

  2. HalloGrundgesetz

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    Es ist einfach wichtig und nötig, dass wir als Verbraucher wissen, wo ein Fisch herkommt, oder anderer Nahrungsmittel. SO hätte auch EHEC damals besser gemanagt werden können. Es hat nur Vorteile, zu wissen, wo der spezielle Fisch herkommt.
    Abngesehen davon müssen wir uns fragen, ob wir die Verschmutzung der Umwelt nicht besser spät als nie stoppen, bevor wir uns selbst vergiften. Der politische Wille ist entscheidend und die müssen einfach mal aufhören auf das blöde Geld zu schauen

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