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Vitamine - Segen oder Fluch? - enutrio.de

Vitamine – Segen oder Fluch?

19. April 2008


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Vitaminpräparate sind mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich und gelten in manchen Regionen der Welt bereits als Bestandteil der normalen Ernährung. Rund um diese Nahrungsergänzungen hat sich eine gigantische Industrie aufgebaut, entsprechend viel Geld steckt in dieser Sparte. Doch was erwarten sich die Leute, wenn sie Vitaminpräparate kaufen? Die Versprechungen sind weitläufig und decken nahezu das gesamte Krankheitsspektrum des Menschen ab. Insbesondere wird die positive Beeinflussung bzw. Vermeidung von Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz, Schwangerschaftskomplikationen, Erkältungen uvm. propagiert. Dieser Artikel gibt eine kurze Übersicht über den tatsächlichen Stand der Wissenschaft.

Vermeidung von Krebs mit Vitaminen

Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die keinen positiven Effekt in der Gabe von Vitamin A, C und E finden konnten. In der sogenannten HOPE Studie [1] konnte bei 9540 Patienten über 7 Jahre hinweg keine Reduktion der neu aufgetretenen Krebserkrankungen bzw. Todesfälle durch Krebs mittels Vitamin E (400 IE) beobachtet werden. In einer weiteren großangelegten Studie mit 20000 Patienten erhielten die Probanden/innen über 5 Jahre Vitamin E (600 mg), C (250mg) und A (20mg) [2]. Diese prospektive Doppelblindstudie zeigte, dass sich kein Unterschied zur Placebogruppe bezüglich Gesamtsterblichkeit, Herz/Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Karzinome (bösartige Tumoren), Frakturen, Linsenkatarakte, Lungenerkrankungen und Demenz nachweisen lässt.

Anders sieht es derzeit noch bei Vitamin D aus. Zahlreiche epidemiologische Studien sprechen für eine positive Rolle von Vitamin D in der Vermeidung von Krebs. Doch Vorsicht – auch bei Vitamin A, C und E war dies der Fall, bis die Ergebnisse der epidemiologischen Studien von den aussagekräftigeren prospektiven Studien widerlegt wurden. Leider fehlen im Zusammenhang mit Vitamin D und Krebs noch solche prospektiven Studien.

Herz-Kreislauferkrankungen und Vitamine

Auch zu dieser Thematik ist die Studienlage relativ eindeutig. Oben zitierte HOPE Studie untersuchte nicht nur die Auswirkungen von Vitamin E auf Krebs, sondern auch auf das Herz-Kreislaufsystem. Die Ergebnisse zeigten nicht nur, dass Vitamin E keine positive, sondern sogar negative Wirkungen auf das Herz ausübte. Es kam zu einem signifikanten Anstieg der Herzinsuffizienz in der Vitamingruppe! Dieses niederschmetternde Resultat wird durch weitere Meta-Analysen bestätigt. Miller et al. fanden z.B. heraus, dass die Gabe von mehr als 400 IE Vitamin E zu einer signifikant erhöhten Sterblichkeit führte [3]. Analoge Ergebnisse gibt es auch für Vitamin A [4].

Große Hoffnung hegten die Wissenschaftler auch bei den Vitaminen aus dem Vitamin B Komplex. Eine Senkung des Homocysteinspiegels könnte nämlich – zumindest in der Theorie – zu einem reduzierten kardiovaskulären Risiko führen. Eine Studie an 3749 Patienten lieferte jedoch ernüchternde Ergebnisse, denn es konnte kein positiver Effekt von Folsäure (Vitamin B9 bzw. 11) nachgewiesen werden [5]. Die Kombination von Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 zeigte sogar den Trend zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichem Herztod. Auch Lonn et al. kamen zu ähnlichen Resultaten [6].

Vitamine und Demenz

In einer großen Studie konnte durch die Gabe von Vitamin A, C und E das Auftreten von Demenz nicht verhindert werden. Auch bei leichten Formen der kognitiven Erkrankung übte hochdosiertes Vitamin E (2000 IE) über 3 Jahre keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung aus [8]. Demnach hat also weder eine frühzeitige noch eine späte Vitaminverabreichung einen positiven Effekt auf die Verhinderung der Alzheimer-Erkrankung.

Wie bei den Herz-Kreislauferkrankungen hegte man auch bei der Demenz die Hoffnung, Folsäure könne durch eine Senkung des Homocysteinspiegels günstige Effekte auf den altersbedingten Abfall der kognitiven Leistung haben. Die vorhandenen prospektiven Studien sind widersprüchlich: sowohl das Fehlen als auch positive Effekte wurden berichtet [9,7]. Weitere Studien sind abzuwarten. Dies gilt auch für die Möglichkeit, dass Folsäure die Altersschwerhörigkeit verbessert. In einer Studie an alten Patienten mit hohem Homocysteinspiegel reduzierte eine Verabreichung von Folsäure über drei Jahre den Hörverlust geringfügig, allerdings nur im niederfrequenten Bereich [10].

Vitamin C und Erkältungen

Linus Pauling sei dank wird die Behandlung und Vermeidung von Erkältungen bzw. grippalen Infekten schon fast reflektorisch mit Vitamin C in Verbindung gebracht. Auch die Pharmaindustrie ist auf diese Welle aufgesprungen und verkauft Medikamente aller Art in Kombination mit Vitamin C. Dabei konnten viele Studien keinerlei Senkung des Auftretens von Verkühlungen bei präventiver Vitamin C-Verabreichung feststellen. Auch auf den Krankheitsverlauf hatte die Gabe des Vitamins während einer Erkältung keine positiven Effekte, wie eine aktuelle Meta-Studie beweist [11, siehe auch hier].

Generell konnte in einer Studie an über 900 Patienten nachgewiesen werden, dass Multivitamin- und Mineralienpräparate weder die Zahl der Infektion, Arztbesuche oder Verschreibungen von Antibiotika zu reduzieren vermochten [12].

Vitamine und Präeklampsie (EPH-Gestose, Vitamine in der Schwangerschaft)

Eine Präeklampsie kann als lebensbedrohliche Komplikation während der Schwangerschaft auftreten. Sie äußert sich durch hohen Blutdruck, Proteine im Harn und Wassereinlagerungen (Ödeme). Sie stellt eine schwerwiegende Schwangerschaftskomplikation dar und bedarf einer sofortigen Behandlung. Die Gabe von Vitamin C (1000mg) und Vitamin E (400 IE) reduziert – wie manchmal postuliert – das Risiko der Entwicklung einer solchen Präeklampsie jedoch nicht [13].

Folsäure, Neuralrohrdefekte und Lippenspalten

Hier gibt es endlich einmal positives zu berichten. Wird Folsäure bereits zum Zeitpunkt der Befruchtung eingenommen, sinkt gemäß der aktuellen Studienlage das Risiko für Neuralrohrdefekte beim Kind erheblich. Einer neuen Studie zufolge tritt auch die Missbildung in Form einer Lippenspalte bei Einnahme von Folsäure seltener auf [14]. Obwohl hier die Supplementation endlich einmal Sinn machen würde und in Europa dieser Umstand etwa 50-70% der Bevölkerung bekannt ist, machen nur 0,5-50% von der Prophylaxe Gebrauch [15].

Wie man anhand obiger Daten sieht, sind Vitamine keineswegs nur harmlose Substanzen. Dass manche Vitamine sogar gesundheitsschädlich sind und die Sterblichkeit erhöhen, wird von der Industrie gerne verschwiegen. Auch das Gros der sogenannten Ernährungsexperten bewegt sich auf dem Wissensstand der 70er und empfiehlt die Supplementation von Vitaminen ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Dabei ist ein Vitaminmangel bei nur annähernd ausgewogener Ernährung in den Industriestaaten nahezu unmöglich – auch bei hoher körperlicher Belastung bis hin zum Spitzensport ist die künstliche Gabe von Vitaminen nicht notwendig. Völlig außer Acht bleiben auch wichtige Dinge wie Nährstoffinteraktionen – kein Mensch weiß, was beispielsweise von den Multivitamintabletten wirklich im Körper ankommt und was einfach wieder ausgeschieden wird. Die natürlichen Vitaminquellen beinhalten neben den eigentlichen Vitaminen noch eine Unzahl weiterer Nährstoffe (z.B. Flavonoide), die erst bzw. nur in Kombination miteinander ihre Wirkung entfalten können. Von dieser Komplexität sind Vitaminpräparate noch weit entfernt.

Literaturverzeichnis:

  1. Lonn E, Bosch J, Yusuf S, Sheridan P, Pogue J, Arnold JM, Ross C, Arnold A, Sleight P, Probstfield J, Dagenais GR. HOPE and HOPE-TOO Trial Investigators.Effects of long-term vitamin E supplementation on cardiovascular events and cancer: a randomized controlled trial. JAMA. 2005 Mar 16;293(11):1338-47.
  2. Heart Protection Study Collaborative Group. MRC/BHF Heart Protection Study of antioxidant vitamin supplementation in 20,536 high-risk individuals: a randomised placebo-controlled trial. Lancet. 2002 Jul 6;360(9326):23-33.
  3. Miller ER 3rd, Pastor-Barriuso R, Dalal D, Riemersma RA, Appel LJ, Guallar E. Meta-analysis: high-dosage vitamin E supplementation may increase all-cause mortality. Ann Intern Med. 2005 Jan 4;142(1):37-46. Epub 2004 Nov 10
  4. Bjelakovic G, Nikolova D, Gluud LL, Simonetti RG, Gluud C. Mortality in randomized trials of antioxidant supplements for primary and secondary prevention: systematic review and meta-analysis. JAMA. 2007 Feb 28;297(8):842-57. Review. Erratum in: JAMA. 2008 Feb 20;299(7):765-6.
  5. Bonaa KH, Njolstad I, Ueland PM, Schirmer H, Tverdal A, Steigen T, Wang H, Nordrehaug JE, Arnesen E, Rasmussen K. NORVIT Trial Investigators.Homocysteine lowering and cardiovascular events after acute myocardial infarction. N Engl J Med. 2006 Apr 13;354(15):1578-88. Epub 2006 Mar 12.
  6. Lonn E, Yusuf S, Arnold MJ, Sheridan P, Pogue J, Micks M, McQueen MJ, Probstfield J, Fodor G, Held C, Genest J Jr. Heart Outcomes Prevention Evaluation (HOPE) 2 Investigators.Homocysteine lowering with folic acid and B vitamins in vascular disease. N Engl J Med. 2006 Apr 13;354(15):1567-77. Epub 2006 Mar 12. Erratum in: N Engl J Med. 2006 Aug 17;355(7):746.
  7. Durga J, van Boxtel MP, Schouten EG, Kok FJ, Jolles J, Katan MB, Verhoef P. Effect of 3-year folic acid supplementation on cognitive function in older adults in the FACIT trial: a randomised, double blind, controlled trial. Lancet. 2007 Jan 20;369(9557):208-16.
  8. Barnes DE, Yaffe K. Vitamin E and donepezil for the treatment of mild cognitive impairment. N Engl J Med. 2005 Sep 1;353(9):951-2; author reply 951-2. No abstract available.
  9. McMahon JA, Green TJ, Skeaff CM, Knight RG, Mann JI, Williams SM. A controlled trial of homocysteine lowering and cognitive performance. N Engl J Med. 2006 Jun 29;354(26):2764-72.
  10. Durga J, Verhoef P, Anteunis LJ, Schouten E, Kok FJ. Effects of folic acid supplementation on hearing in older adults: a randomized, controlled trial. Ann Intern Med. 2007 Jan 2;146(1):1-9.
  11. Douglas R, Hemila H, Chalker E, Treacy B. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2007 Jul 18;(3):CD000980.
  12. Avenell A, Campbell MK, Cook JA, Hannaford PC, Kilonzo MM, McNeill G, Milne AC, Ramsay CR, Seymour DG, Stephen AI, Vale LD. Effect of multivitamin and multimineral supplements on morbidity from infections in older people (MAVIS trial): pragmatic, randomised, double blind, placebo controlled trial.
  13. Poston L, Briley AL, Seed PT, Kelly FJ, Shennan AH. Vitamins in Pre-eclampsia (VIP) Trial Consortium.Vitamin C and vitamin E in pregnant women at risk for pre-eclampsia (VIP trial): randomised placebo-controlled trial. Lancet. 2006 Apr 8;367(9517):1145-54.
  14. Wilcox AJ, Lie RT, Solvoll K, Taylor J, McConnaughey DR, Abyholm F, Vindenes H, Vollset SE, Drevon CA. Folic acid supplements and risk of facial clefts: national population based case-control study. BMJ. 2007 Mar 3;334(7591):464. Epub 2007 Jan 26.
  15. Ray JG, Wyatt PR, Thompson MD, Vermeulen MJ, Meier C, Wong PY, Farrell SA, Cole DE. Vitamin B12 and the risk of neural tube defects in a folic-acid-fortified population. Epidemiology. 2007 May;18(3):362-6.

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6 Reaktionen zu “Vitamine – Segen oder Fluch?”

  1. VitaOlio » Blog Archive » Vitaminpräparate: Stand der Wissenschaft

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    […] Einen guten Überblick über den Stand der Forschung bezüglich Nutzen und Risiko von Vitamin-Supplementen findet sich auf den Seiten von Enutrio.Fazit: Man kann mit so genannten Nahrungsergänzungsmitteln natürliche Vitaminquellen nicht ersetzen. Vitamine wirken am besten im natürlichen Verbund und nicht als isolierte Präparate. Außerdem bergen die Supplemente Risiken, die von den Herstellern gerne verschwiegen werden. Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Vitaminpillen. […]

  2. Gerhard

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    Hallo DocMed,

    aus den letzten zwei Sätzen »Die natürlichen Vitaminquellen beinhalten neben den eigentlichen Vitaminen noch eine Unzahl weiterer Nährstoffe (z.B. Flavonoide), die erst bzw. nur in Kombination miteinander ihre Wirkung entfalten können. Von dieser Komplexität sind Vitaminpräparate noch weit entfernt.« schliesse ich folgendes:

    1. In den Studien wurden hauptsächlich (oder sogar ausschliesslich) künstliche Vitaminpräparate verwendet

    2. Natürliche Vitamin-«Präparate«, im einfachsten Fall Fruchtsaft, haben möglicherweise den gewünschten Effekt

    3. Das »ideale« Vitamin-Supplement könnte in etwa so aussehen:
    - ausschliesslich natürlicher Ursprung (Pflanzen aus biologischem Anbau)
    - ein vollständiges Spektrum der essentiellen Vitamine
    - inklusive aller in den Ausgangspflanzen vorhandenen Nebenstoffen
    - alle essentiellen Mineralien, Spurenelemente und Ultraspurenelemente

    Dabei drängen sich dann folgende Fragen auf:
    - welche Darreichungsform? Vermutlich flüssig, da bei der Herstellung eines Pulvers die durchaus empfindlichen Inhaltsstoffe zerstört werden können
    - Haltbarkeit falls flüssig? Erhitzen zerstört wieder viele Inhaltsstoffe, womit man zu Konservierungsmitteln greifen müsste
    - Ist es überhaupt möglich, alle die oben genannten Inhaltsstoffe unter einen »Hut« zu bekommen, wie sieht es da mit gegenseitiger Beeinflussung aus?

    Gibt es Produkte, Versuche oder Forschungen in dieser Richtung?

    MfG

    Gerhard

  3. DocMed

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    hallo gerhard,

    zu deinen fragen…

    das ideale vitamin-supplement, wo ALLES erdenkliche enthalten ist, gibt es nicht. grund dafür sind besagte interaktionen zwischen den einzelnen wirkstoffen. diese können sich gegenseitig hemmen, verstärken oder zu einer gänzlich anderen wirkung als die der einzelstoffe führen. die wild durcheinander gemischten multivitaminpräparate berücksichtigen diese tatsachen so gut wie gar nicht.

    davon abgehesen besteht in mitteleurope keinerlei bedarf, vitamine supplementär zuzuführen, denn einen mangel gibt es im normalfall nicht (es sei denn es besteht eine entspr. grundkrankheit).

    die forschung zur nahrungsmittelinteraktion wird eher stiefmütterlich behandelt.

  4. christina

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    Hallo DocMed,

    toll Seite!

    Mein Vater leidet an Polyneuropathie (kein Trinker oder Diabetiker!) und bis vor drei Monaten an wiederkehrenden extremen Kopfschmerzen. Nach dem er über die vielen Jahre so alles mögliche an Nahrungsergänzungsmitteln und Ernährungsumstellungen ausprobiert hat, hat ihm jetzt der Vitamin B Komplex erstmalig eine so lange Kopfschmerzen freie Zeit beschert.

    Nun hat er mich auch überredet gegen meine Vielzahl an Beschwerden, das zu probieren. Von der Apothekerin wurde mir noch Zink aufgeschwatzt, wegen der Dauererkälungsserie (ich habe Kinder in der Krippe…) und Vitamin-D von meiner Frauenärztin (angeblich zu gering im Blut), dazu Q10 Kapseln für meine trockene Haut (naja, die Wohnung hat gerade unter 30% Luftfeuchtigkeit, was sich nicht mal mit einem Gerät wirklich steigert).
    Dazu kommt noch Thyroxin wegen des Hashimotos.
    Zusätzlich schlage ich mich noch mit Arthritischer-Pso und PMS rum.

    Jetzt frage ich mich, ob das nicht vielleicht etwas viel des Guten ist, also so viele Tabletten irgendwie durcheinander?
    Und was mir bei dem elendige PMS helfen kann – wahrscheinlich wieder irgendwelche Tabletten ;-)

    Viele Grüsse und weiter so
    christina

  5. Vitaminpräparate: Stand der Wissenschaft « VitaOlio

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    […] Einen guten Überblick über den Stand der Forschung bezüglich Nutzen und Risiko von Vitamin-Supplementen findet sich auf den Seiten von Enutrio. Fazit: Man kann mit so genannten Nahrungsergänzungsmitteln natürliche Vitaminquellen nicht ersetzen. Vitamine wirken am besten im natürlichen Verbund und nicht als isolierte Präparate. Außerdem bergen die Supplemente Risiken, die von den Herstellern gerne verschwiegen werden. Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Vitaminpillen. […]

  6. Shivani Allgaier

    Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions-formatting.php on line 83

    Guten Tag!
    Vielen Dank für die vielen Informationen.
    Welche Information fehlt ist das Vitamin B12. Von diesem ist bekannt, dass es die Leber braucht zur Entgiftung. Fehlt es, gibt es in der Leber ein Giftdepot und »Nahrungsmittelgifte« wie Alkohol, Zigaretten oder auch Medikamente überlasten jetzt die Leber und können einen Migräneanfall auslösen.
    Ich hatte ein Jahr lang Migräne, seit meine Vitamin B12 Speicher wieder aufgefüllt wurden geht es mir wieder gut (toi, toi, toi)!
    Schwabengruß

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