Review-Artikel bestätigt Unbedenklichkeit von Aspartam

17. September 2007

Aspartam ungefährlichDer Süßstoff Aspartam war lange Zeit im Kreuzfeuer der Kritik, da Aspartam für Krankheiten wie Hirntumoren, Kopfschmerzen, Epilepsie, Morbus Parkinson, Alzheimer Demenz, Blindheit, Depressionen, Beeinträchtigung der Intelligenz und des Kurzzeitgedächtnisses u.v.m. verantwortlich gemacht wurde. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Studien, die diese Wirkungen widerlegen. Dennoch ist die vermeintlich schädigene Wirkung von Aspartam in den Medien immer noch ein gern diskutiertes Thema. Eine großangelegte Review-Studie durchforstete nun sämtliche wissenschaftliche Arbeiten, die ab dem Jahr 1970 zur Sicherheit von Aspartam durchgeführt wurden. Das Ergebnis war eindeutig.

Was ist Aspartam?

Aspartam ist ca. 200 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker (Saccharose) und findet sich heute in vielen Lebensmitteln, darunter Getränke, Desserts, Süßwaren, Milchprodukte, Kaugummi, kalorienreduzierte Produkte und Erzeugnisse zur Gewichtskontrolle. Obwohl Aspartam dieselbe Kalorienmenge wie normaler Zucker besitzt, wird nur ein Bruchteil jener Menge benötigt, die man brauchen würden, um denselben Süßheitsgrad mit Saccharose zu erreichen – mit weitaus weniger Kalorien.

In einigen Staaten Europas wurde Aspartam in den 80er Jahren erstmals zugelassen, die Freigabe für die gesamte Europäische Union erfolgte 1994 durch den Wissenschaftlichen Ausschuß für Lebensmittel (SFC) der Europäischen Komission.

Aspartam in aller Munde

2005 publizierte die Ramazzini-Stiftung in Bologna (Italien) neue Erkenntnisse über die Karzinogenität von Aspartam. Es zeigte sich, dass vorwiegend bei weiblichen Ratten die Zahl der malignen Tumoren (Lymphomen, Leukämien, Übergangszellkarzinome von Nierenbecken und Harnleiter, malignen Schwannome peripherer Nerven) deutlich anstieg, wenn Aspartam supplementiert wurde. Unmittelbar darauf wurde die Studie von einem wissenschaftlichen Gremium der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) beurteilt und die Ergebnisse für nicht relevant bzw. Aspartam für weiterhin sicher befunden. Die genauen Gründe hierfür finden sich zusammengefaßt hier.

Aspartam vom Küchentisch auf den Labortisch

Seit mehr als 20 Jahren sind Aspartam und seine Abbauprodukte Gegenstand unzähliger Untersuchungen. Ein aktueller Review-Artikel bezog mehr als 500 toxikologische, klinische und epidemiologische Studien in die Betrachtung mit ein. Die Sicherheit von Aspartam wurde daraufhin in Zusammenschau der Datenlage von einem internationalen, unabhängigen Expertenteam beurteilt. Das Team bezog dabei Studien mit ein, in denen die täglich verabreichte Dosis von Aspartam weit über den zulässigen Werten lag – sowohl bei Tieren als auch bei Menschen. Zusätzlich zu gesunden Erwachsenen und Kindern wurden die Effekte von Aspartam auf Personen aller Altersgruppen mit Diabetes, Hyperaktivität (ADHS), Parkinson und Depressionen untersucht.

»Our study is a very comprehensive review of all of the research that’s been done on aspartame. Never before has a group with the breadth of experience of this panel looked at this question.«
Bernadene Magnuson (Studienautor)

Um den aktuellen Gehalt von Aspartam in der Ernährung einer durchschnittlichen Person abzuschätzen, benutzten die Wissenschaftler Daten aus dem Health and Nutrition Examination Survey (NHANES, 2001-2002). Dabei lagen selbst die höchsten Konsummengen noch weit unter der erlaubten Tagesdosis von 40 mg/kg Körpergewicht.

Aspartam unbedenklich?

Als Fazit findet man in genanntem Review-Artikel eine sehr eindeutige Aussage: Aspartam ist absolut sicher. Es konnte kein Beweis gefunden werden, dass Aspartam karzinogene, neurotoxische oder andere gesundheitsschädliche Wirkungen aufweist, solange die erlaubte Tagesdosis nicht überschritten wird.

Zusammengefaßt sehen die Resultate folgendermaßen aus:

  • Basierend auf den Ergebnissen diverser Langzeitstudien besitzt Aspartam keine krebserzeugende oder krebsbegünstigende Wirkung.
  • Seriöse Studien zeigen keine Hinweise auf neurologische oder kognitive Auswirkungen von Aspartam, beispielsweise Gedächtnisstörungen, Lernprobleme oder Beeinträchtigung des Verhaltens.
  • Es konnte keine Beeinträchtung der Reproduktionsfähigkeit oder der Muttermilch gefunden werden.
  • Zahlreiche Studien bescheinigen Aspartam Sicherheit bei der Anwendung von Diabetikern. Zuckerarme Diäten sind dadurch – im Gegenteil – leichter durchführbar.
  • Es gibt keinen relevanten Zusammenhang zwischen Aspartam und Übergewicht.
  • In Zusammenschau der Studien gibt es auch keine begründete Assoziation zwischen besagtem Süßstoff und der Entstehung von Leukämien (Blutkrebs) oder Hirntumoren.

Magnuson BA, Burdock GA, Doull J, Kroes RM, Marsh GM, Pariza MW, Spencer PS, Waddell WJ, Walker R, Williams GM. Aspartame: a safety evaluation based on current use levels, regulations, and toxicological and epidemiological studies. Crit Rev Toxicol. 2007 Sep;37(8):629-727.

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3 Reaktionen zu “Review-Artikel bestätigt Unbedenklichkeit von Aspartam”

  1. Tino H.

    Da fragt man sich doch: Was nützen unzählige Studien, die nach wissenschaftlichen Kritierien durchgeführt worden, wenn diese im Nachhinein von einem »Gremium« zu Gunsten der Süßstoff-Lobby interpretiert werden? Wenn politisch tätige Menschen über Signifikanzen Entscheidungen treffen?

    Da bleibt dem Endverbraucher wohl nichts weiter übrig, als in seinen Entscheidungen den eigenen Verstand zu bemühen.

  2. Andreas

    Sowas gehört e r s t auf den Labortisch und d a n n auf den Küchentisch.

    @ Tino H.

    Ich kann Ihnen nur zustimmen.

    Zur »Studie«, die man nich allen Ernstes als Studie bezeichnen kann – was ich auch begründen werde:

    Die Studie der efsa legt nicht offen, wie die Reaktionen mit anderen Stoffen reagiert. Ein ganz entscheidender Punkt, der nirgendwo berücksichtigt wurde: die unübersehbare Vielzahl von Stoffen, mit denen Aspartam wechselwirken könnte, erscheint eine vollständige Untersuchung kaum möglich. Im übrigen ist die vollständige Ausräumung eines Verdachts durch empirische Versuche bereits denkgesetzlich überhaupt nicht möglich. Sie erlauben immer nur ein Wahrscheinlichkeitsurteil, eine absolut sichere Aussage für den Einzelfall erlauben sie nicht. Die Experten der Giftmischer predigen die Formeln rauf und runter – schaut professionell aus – ist es aber nicht. Fakt ist: es gibt »keinen Anhalt « dafür, daß Aspartam krebserzeugend sei. »Kein Anhalt« bedeutet, daß bisher noch nichts gefunden wurde, was den Verdacht bestätigt, nicht jedoch, der Verdacht sei widerlegt.

    Die Zusammenfassung kann man sich auf deutsch runterladen. Die ist mal eben auf 3 Seiten geschrumpft. Bestimmt nur ein Zufall – schreckt natürlich ab, wenn man so viel Fachliteratur in englisch vor der Nase hat – aber ich hab es mir zu Gemüte geführt.

    Ich vermisse doch irgendwie die Namen der »Experten« die dieses »Review« von zu Papier gebracht haben. In Deutschland führt man nicht nur »Beweise« für eine Behauptung – man kann auch Ross und Reiter nennen, da ein Experte sich nicht verstecken brauch. Eine Studie ohne zu wissen von wem die aufgestellt wird ist eine Studie, die man sich mit aufs stille Örtchen nehmen kann.
    »Aspartam vom Küchentisch auf den Labortisch« ?

    Das Problem mit Aspartam ist, dass es im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen: Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%), zerfällt -!-

    Die chemische Bezeichnung lautet “L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester”. Nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Körperbewußten beliebt wegen seines im Vergleich zu Saccharin oder Cyclamat sehr natürlichen “Zucker”- Geschmacks ist Aspartam in mehr als 90 Ländern (seit das Patent der Firma “Monsanto” bzw. der Tochterfirma “Kelco” ausgelaufen ist) weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten.

    Aspartam ist ein sog. Dipeptidester der beiden Aminosäuren L-Asparagin-säure und L-Phenylalanin. Beide Aminosäuren werden mittels Mikroorganismen hergestellt; die amerikanische Firma G.D. Searle & Co., Tochterfirma des Chemiegiganten (!) – Monsanto – ; und auch die Hoechst AG ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Patente geht.

    Die Auswirkungen von Aspartam sind durch die eigenen Daten der FDA (Food and Drug Agency) dokumentiert. 1995 wurde die Agency durch das Gesetz der Freiheit für Information (Freedom Of Information Act) gezwungen, eine Liste von 92 Aspartam-Symptomen, die von Tausenden Opfern berichtet wurden, öffentlich bekannt zu geben. Das ist nur die Spitze des Eisberges.

    http://www.zentrum-der-gesundh.....artam.html
    http://www.youtube.com/watch?v=Omq643Q_f-w

    Gesundheitsbehörde verschweigt die Probleme

    Die Auswirkungen von Aspartam sind durch die eigenen Daten der FDA (Food and Drug Agency) dokumentiert. 1995 wurde die Agency durch das Gesetz der Freiheit für Information (Freedom Of Information Act) gezwungen, eine Liste von 92 Aspartam-Symptomen, die von Tausenden Opfern berichtet wurden, öffentlich bekannt zu geben. Das ist nur die Spitze des Eisberges.

    H.J. Roberts, Medical Doctor, veröffentlichte das medizinische Thema »Aspartam-Erkrankungen«: eine nicht beachtete Epidemie« – 1000 Seiten über Symptome und Erkrankungen ausgelöst durch dieses Nervengift inklusive der schmutzigen Geschichte über dessen Zulassung.

  3. Peter

    Also Leute entweder wurde diese Nachricht von einem der 20.000 !! Propaganda-Mitarbeiter von den USA veröffentlich (ja die gibt es in der ganzen Welt)
    … oder manche Leute fallen einfach auf die ganz klar gefälschten Studien rein!
    Jetzt denkt vielleicht manch einer das es nicht möglich ist soviele Studien zu fälschen aber leider ist die Getränkeindustrie ein Milliardengeschäft und das ist alles möglich…
    Ich komme vom Fach und weiß wovon ich rede habe über 28 jahre im chemie bereich gearbeitet und auch mit Aspartam…
    (damals haben wir Deutschen keine Genehmigung bekommen es auf den Markt zu bringen…das haben erst Amerikanische Unternehmen geschafft)
    Diese Studien sind genauso eine Lüge wie die Beahauptung das Fluorid in Zahnpasta und Wasser die Zähne stärkt und keine Symptome hinterlässt(obwohl es ein Gift ist).
    Meiner Meinung nach sind beide Stoffe( Aspartam,Fluorid) ein gezielter Genozid und eine schleichende Massenvernichtungswaffe..
    Und wer jetzt behauptet die USA sind doch gegen WMD´s(Massenvernichtungswaffen) der soll sich doch mal den Film Todesstaub von Frieder Wagner(Grimmepreisträger) anschauen (kostenlos (GOOGLE IT))und merkt das die UN gezielt Uran Munition im Irak/Kosovo/Afghanistan einsetzt und 1/3 ALLER SOLDATEN DIE DORT STATIONIERT WAREN ZEUGUNGSUNFÄHIG SIND!
    ALSO FINGER WEG VON SONEM ZEUG!
    In Venezuela wurde der COCA-COLA COMPANY untersagt Aspartam in ihren Getränken zu vertreiben…
    Wer jetzt fragt und warum nur da??Weil es so mit das einzige Land ist welches nicht mit den USA »unter einer Decke steckt« und nicht mit abkassiert..
    Die Anti Zucker Hysterie ist doch schon bereits ausgebrochen seit den Anfängen von Weight Watchers,Be-Light etc Produkten die unsere Supermärkte überfluten.
    also seit kritisch
    LG Peter

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