02. Juni 2007
Hohe Mengen von Homocystein werden als einer der Risikofaktoren für die Entwicklung eines Schlaganfalls, Herzinfarkts und einer Beinvenenthrombose gesehen. Folsäure wiederum senkt den Homocysteinspiegel im Blut, weshalb dieser Substanz eine gewisse Rolle bei der Prävention der genannten Krankheiten nachgesagt wird, insbesondere bei Personen mit mangelhafter Vitamin B Versorgung. Die Studienlage dazu liefert allerdings divergente Aussagen. Denn einige Untersuchungen zeigten positive Auswirkungen der Supplementation von Folsäure, während andere Studien diese Ergebnisse nicht bestätigen konnten. [Weiterlesen...]
01. Juni 2007
Kakao mauserte sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem ernstzunehmenden Gesundheitsprodukt. Er entfaltet seine Wirkung beispielsweise durch Verbesserung der Blutgerinnung, Stimulation der Stickstoffsynthese, Erhöhung der Insulinsensitivität oder Verbesserung der interzellulären Kommunikation und des Blutfettprofils (LDL, oxLDL, HDL). Ursächlich für diese positiven Effekte des Kakaos wird sein Gehalt an Polyphenolen, wie die aus der Gruppe der Flavonoide stammenden Catechine (z.B. Epicatechin) und Procyanidine, gemacht. [Weiterlesen...]
30. Mai 2007
Einige Nahrungsmittel besitzen stimulatorische Effekte auf den menschlichen Energieverbrauch und steigern das Sättigungsgefühl. Diese Substanzen, allein oder in Kombination, könnten von gewissem Wert bei der Prävention von übermäßiger Gewichtszunahme bzw. der Unterstützung beim Abnehmen sein. Aus einer Vielzahl an möglichen Wirkstoffen hat sich die Wissenschaft zunehmend auf Tyrosin, Flavonoide bzw. Catechine, Capsaicin (CAP), Koffein und Calcium konzentriert. [Weiterlesen...]
28. Mai 2007
Die Kapriolen der Natur nutzte eine Forschergruppe aus Neuseeland aus, welche die Milch von Millionen Kühen auf ihren Fettgehalt untersuchte. Die Wissenschaftler fanden letztlich eine Kuh, deren Milch nicht den üblichen Fettgehalt von 3,3-3,5% aufwies, sondern mit nur rund 1% Fett aufwarten konnte – die Entdeckung der ersten fettarmen Milch direkt aus dem Euter. Die Forscher führen dieses Phänomen auf eine genetische Mutation der Kuh zurück. [Weiterlesen...]
27. Mai 2007
Als eine der weltweit häufigsten Erkrankungen der Haut steht die Akne (Acne vulgaris) stets im Focus der Forschung. Sie tritt vorwiegend im Rahmen der Pubertät und den damit assoziierten Hormonschwankungen, vor allem der Sexualhormone (Androgene), auf. Dabei kommt es zu einer vermehrten Produktion von Talg in den Talgdrüsen, gepaart mit verstopften Ausführungsgängen der Drüsenfollikel (Komedonen), welche sich in weiterer Folge entzünden und zu den typischen Läsionen (Pickel) führen. Doch nicht nur die Hormone fördern die Aknebildung, auch Faktoren wie genetische Disposition, Besiedelung mit Propionibacterium acnes, Kosmetikagebrauch, Rauchen oder Stress haben in Kombination einen wesentlichen Einfluss auf das Hautbild. [Weiterlesen...]
26. Mai 2007
In Deutschland erkranken pro Jahr circa 120.000 Menschen an einem Magengeschwür (lat. Ulcus ventriculi) und 40.000 Personen an einem Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni). Neben Ursachen wie der Einnahme von bestimmten Medikamenten (z.B. Aspirin), Rauchen, Alkohol, Streß oder hormonellen Dysbalancen steht die bakterielle Infektion mit Helicobacter pylori im Vordergrund. Bei 99% aller Patienten mit einem Zwölffingerdarmgeschwür und 75% der Patienten mit einem Magengeschwür findet man dieses Bakterium in der Magenschleimhaut. Aus epidemiologischen Daten weiß man, dass zwischen der Besiedelung mit H. pylori und der menschlichen Ernährung ein Zusammenhang besteht, vor allem Salz scheint dabei eine wesentliche Rolle zu spielen. [Weiterlesen...]
24. Mai 2007
Übergewicht im Allgemeinen und vor allem bei Kindern ist ein führendes Problem im weltweiten Gesundheitssystem. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass in einer Unmenge an Studien nach der idealen Diätstrategie gesucht wird. Dabei kommen immer wieder vielversprechende Ergebnisse zutage, die jedoch meist in den nachfolgenden Studien nicht bestätigt werden können und letztlich eine widersprüchliche Datenlage zurücklassen. So wechseln sich Diäten mit niedrigem glykämischen Index, niedriger glykämischer Last, hohem Proteinanteil, niedrigem oder hohem Fettanteil bzw. Kohlenhydratanteil und viele mehr je nach Studienlage in ihrem Beliebtheitsgrad regelmäßig ab. [Weiterlesen...]
20. Mai 2007
Seit man 1914 damit begann, der Zahnpasta Fluorid beizumischen, wurde die Zahn- und Mundhygiene durch keine wesentlichen Innovationen mehr erweitert. Fluoride entfalten ihre karieshemmende Wirkung über eine verbesserte Remineralisation des Zahnschmelzes, einer Hemmung der Vergärung von Zucker im Mund und einer geringeren Säureempfindlichkeit des Zahnschmelzes. [Weiterlesen...]
15. Mai 2007
Nahrungsmitteldesign nimmt auch vor Säuglingen keinen Halt mehr, denn Forscher der Universität Buckingham sind an der Entwicklung eines neuen Functional Food in Form von manipulierter Babymilch und anderen Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder beschäftigt. Die Produkte sollen mit dem Hungerhormon Leptin versetzt werden. Leptin wird von den Fettzellen im Körper gebildet und ist wesentlich an der Regulation der Energieaufnahme- und Verwertung beteiligt. [Weiterlesen...]
11. Mai 2007
Die Muskelmasse der Menschen nimmt mit zunehmendem Alter ab, da die Muskelzellen im Laufe der Zeit die Fähigkeit verlieren, eine ausreichende Menge an Aminosäuren einzubauen bzw. zu erneuern. Damit überwiegt der Muskelpoteinabbau gegenüber der Synthese und die Muskulatur schwindet. Die Ursachen dafür sind multifaktoriell und noch nicht zur Gänze geklärt, eine Vermutung geht jedoch von einer mangelnden Insulinsensitivität in den Muskeln aus. Das Hormon Insulin ist nicht nur für den Einbau von Zucker (Glucose) in die Zellen verantwortlich, sondern neben einer Reihe weiterer Funktionen auch für den Einbau von Aminosäuren. Von Omega-3 Fettsäuren ist wiederum bekannt, dass sie die Insulinsensitivität erhöhen können. Eine Forschergruppe aus Canada untersuchte nun, ob Omega-3 Fettsäuren den Proteinaufbau in der Muskulatur steigern können. [Weiterlesen...]
09. Mai 2007
Der neue Artikel auf enutrio.de beschäftigt sich mit den immer häufiger auftretenden Lebensmittelallergien oder Nahrungsmittelallergien. Besonders Säuglinge und Kinder sind davon zunehmend betroffen. Symptome wie Quaddeln, Atemnot, Blutdruckabfall, erhöhte Pulsfrequenz oder Übelkeit, Erbrechen und Durchfall gehören zu den typischen Symptomen dieser Allergie aus der Formengruppe der Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Eine genaue Beschreibung der zugrundeliegenden Mechanismen, Diagnose, Therapie, Einflussfaktoren und präventiven Maßnahmen können ausführlich im Artikel Lebensmittelallergie nachgelesen werden.
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07. Mai 2007
Die Forschung hat gezeigt, dass das Körpergewicht bei steigendem Konsum von Sojaprotein sinkt. Bis jetzt war der Wirkmechanismus jedoch nicht klar. Eine Gruppe von Forschern der Universität Illinois nahm sich dieser Fragestellung an und postulierte die These, Soja habe eine ähnliche Wirkung wie das sog. Fett- oder Sättigungshormon Leptin. [Weiterlesen...]
05. Mai 2007
Weltweite Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften fordern seit vielen Jahren aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung eine Reduktion der gesättigten Fettsäuren in der Ernährung. Über den prozentuellen Fettanteil selbst herrscht zwar noch keine ubiquitäre Einigkeit, dafür stehen jedoch unisono die ungesättigten anstatt der gesättigten Fette in der Gunst der Ernährungsexperten. Sie sollen die Blutfette positiv beeinflussen und damit Krankheiten wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), Herzinfarkt, Hirschlag, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus verhindern. [Weiterlesen...]
04. Mai 2007
Eine neue Entdeckung des Salk Insituts in Californien scheint einen weiteren Schritt in Richtung »Brave New World« zu ermöglichen. Aldous Huxley hätte wohl seine Freude mit dem synthethisch hergestellten Medikament, das Gewichtsverlust und gesteigerte sportliche Ausdauer ohne weiteres Zutun verspricht. Welche Möglichkeiten würde das eröffnen? Vor allem die Hauptkrankheiten der westlichen Welt, zusammengefasst als Metabolisches Syndrom oder Syndrom X, könnten mit dieser Wunderpille effektiv bekämpft werden. Dazu gehören Adipositas (Übergewicht), Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. [Weiterlesen...]
30. April 2007
Viele Frauen stellen in den ersten Monaten ihrer Schwangerschaft plötzlich völlig unbekannte Vorlieben in ihrer Ernährung fest. So wird Senf auf einmal nicht nur in klassischer Weise zum Würstchen gegessen, sondern kommt als Brotaufstrich neben Marmelade oder anderen, völlig unpassenden Geschmäckern zu neuen Ehren. Ob nun Süsses oder Saures die Geschmacksnerven zum Narren hält ist von Frau zu Frau unterschiedlich. [Weiterlesen...]