Alkohol steigert Risiko für Dickdarmkrebs

04. August 2007

Bier und Wein erhöhen KrebsrisikoSchon seit geraumer Zeit wird eine Verbindung zwischen Dickdarmkrebs und Alkoholkonsum angenommen. Auch andere Krebsarten wie Tumoren des Mundes, Halses, der Leber oder Bauchspeicheldrüse werden mit Alkohol in Verbindung gebracht. Raucher, die regelmäßig Alkohol trinken, erhöhen zudem ihr Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Alles in allem also keine guten Aussichten. Selbst Brustkrebs konnte in Studien immer wieder mit gesteigertem Alkoholkonsum assoziiert werden. Neue Ergebnisse der größten, jemals zu diesem Thema durchgeführten Studie bestätigten nun die Verbindung zwischen Alkohol und Dickdarmkrebs. [Weiterlesen...]

Neuer Artikel online: Ernährung im Kindesalter

02. August 2007

Gesunde Ernährung bei KindernKein Problem stellt das Gesundheitssystem vor eine größere Aufgabe als die zunehmende Fehlernährung der Kinder und Jugendlichen. Noch nie zuvor gab es mehr Kinder mit Übergewicht als heute. Der Artikel »Ernährung im Kindesalter« behandelt die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung und gibt eine Fülle von Tipps und Ratschlägen für eine gesunde Ernährung der Kinder. Weiters geht der Artikel auf spezifische Folgen dieser Entwicklung ein. So wird beispielsweise die richtige Ernährungsweise bei Kindern mit Diabetes mellitus (Typ 2b) erläutert. Die aufgegriffenen Themen sind nicht nur auf unsere Sprößlinge, sondern auch auf Erwachsene anwendbar. Hier gehts zum Artikel Ernährung im Kindesalter.  [Weiterlesen...]

Allergenfreie Erdnüsse erfunden

29. Juli 2007

Erdnüsse frei von AllergenenBis zu 5% der Bevölkerung sind von Allergien gegen Nahrungsmittel betroffen, darunter mehr Frauen als Männer und mehr Kinder als Erwachsene. Das häufigste Nahrungsmittelallergen findet sich in der Kuhmilch, vor allem Kleinkinder sind von dieser Allergie betroffen. Weit verbreitet sind auch Allergien gegen Hühnerei, Fisch, Schalentiere, Soja, Nüsse (v.a. Erdnüsse) und Mehl. Als Symptome treten Ausschläge (Urtikaria), Schnupfen, Asthmaanfälle, Herzrasen, Blutdruckabfall bis hin zum allergischen Schock auf. Ein Forscher fand nun einen simplen Weg, allergenfreie Erdnüsse herzustellen. [Weiterlesen...]

Omega-3 Fettsäuren wirken Alkohol entgegen

27. Juli 2007

Alkohol und FetteEin Heringsschmaus nach einer durchzechten Nacht bekommt laut neuesten Studienerkenntnissen eine völlig neue Bedeutung. Denn Alkohol beeinträchtigt die Aufnahme und Verarbeitung vieler wichtiger Nährstoffe, unter anderem auch der essentiellen Fettsäuren. Neue Studien haben gezeigt, dass übermäßiger Alkoholkonsum den Spiegel an Omega-3 Fettsäuren senken und so die Liste der gesundheitsschädlichen Wirkungen um einige Punkte ergänzen kann. [Weiterlesen...]

Neuer Artikel online: Ernährung und Migräne

25. Juli 2007

Ernährung, Migräne und MigräneattackenDie Ernährung beeinflußt viele Bereiche des Lebens. So gibt es auch in Bezug auf Migräne einige Empfehlungen über die Vermeidung und Supplementierung bestimmter Lebensmittel. Der Artikel erklärt, warum Patienten mit Migräne nicht beim Chinesen essen und keine Schokolade verzehren, dafür aber Milch und Nüsse essen sollen. Des weiteren wird auf die aktuelle Studienlage zu alternativen Behandlungsmethoden mit Riboflavin, Magnesium und Mutterkraut (Feverfew) eingegangen. Es wird erleutert, was bei Kindern mit Migräne empfohlen wird und welchen Stellenwert die Ernährung bei der Entstehung von Migräneattacken einnimmt. Lesen Sie hier weiter: Ernährung und Migräne  [Weiterlesen...]

Rauchen hemmt den Muskelaufbau

22. Juli 2007

Rauchen und hemmt Muskelaufbau und vermindert MuskelmasseDie Gefahren für Gesundheit und Wohlbefinden bei regelmäßigem Tabakkonsum sind allseits bekannt – und die Liste der unerwünschten Nebenwirkungen des Rauchens ist lang: Beeinträchtigung der Lungenfunktion, Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Hirnschlag, vorgealterte Haut, Krebs und Impotenz sind nur ein paar der möglichen Schlagworte in diesem Zusammenhang. Nun kommt zu dieser Liste an Krankheiten ein neuer Aspekt hinzu. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge lässt Rauchen nämlich die Muskeln schwinden. Eine Beeinträchtigung der physischen Fähigkeiten und Verlust der Unabhängigkeit im Alter sind Folgen dieser Abnahme der Muskelmasse. Die Wissenschaftler geben unter anderem dem Enzym Myostatin, einem Regulator der Muskelproteinsynthese, Schuld an der Hemmung des Muskelaufbaus bei Rauchern. [Weiterlesen...]

Diätpille alli erfolgreich?

19. Juli 2007

Diätpille alli (low-Dose Xenical)Der Verkehr steht still, die Läden sind voller abnehmwilliger Menschen, den Drogeristen wird unter Androhung körperlicher und psychischer Gewalt die letzte Packung alli aus den Händen gerissen und die Fabriken kommen kaum noch mit der Produktion nach. So oder so ähnlich stellte sich wohl GlaxoSmithKline das Szenario nach Einführung der seit Juni 2007 frei erhältlichen Diätpille alli vor. Einige Wochen nach dem Verkausstart des sogenannten low-dose Xenical wurden nun erste Zahlen bekannt. Diese sind zwar nicht ernüchternd, dennoch ging alli nicht sooft über den Ladentisch, wie es dem vermeintlichen Blockbuster der Pharmaindustrie prophezeit wurde. [Weiterlesen...]

Milch senkt Risiko für Diabetes mellitus

18. Juli 2007

Milch und Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)Diabetes mellitus wird nicht ohne Grund zu den neuen Volkskrankheiten gezählt. Im 1998 durchgeführten Bundesgesundheitsurvey gaben 4,7% der männlichen und 5,6% der weiblichen Bevölkerung Deutschlands im Alter von 18-79 Jahren das Vorliegen eines Diabetes an. Aufgrund der vielen Begleit- und Folgekrankheiten beansprucht diese Stoffwechselstörung zwischen 5% und 10% aller Ausgaben in den Gesundheitssystemen der Industrieländer – und die Zahl der Neuerkrankungen an Diabetes mellitus steigt beständig an. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Problematik des Übergewichts bei Kindern und den kaum absehbaren Folgen suchen Wissenschaft und Forschung händeringend nach neuen Wegen in der Therapie und Prävention von Diabetes. Diesbezüglich gerät Milch mit seinem hohen Gehalt an Vitamin D, Calcium und Magnesium immer mehr in den Brennpunkt der Wissenschaft. [Weiterlesen...]

Übergewicht und Schwangerschaft

16. Juli 2007

Übergewicht und Abnehmen in der SchwangerschaftWährend die Gefahren von Rauchen und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft den meisten Frauen bekannt sind, scheinen die Auswirkungen von Übergewicht noch nicht ins Gesundheitsbewußtsein der Schwangeren vorgedrungen zu sein. Kein Wunder, denn die öffentliche Aufklärung zu diesem Thema ist bisweilen noch äußerst mangelhaft. Dabei hat Übergewicht während der Schwangerschaft durchaus ernstzunehmende Folgen für Mutter und Kind: Das Risiko für einen Kaiserschnitt steigt, erhöhtes Geburtsgewicht und Übergewicht im Kindesalter sind häufig und die Kinder werden statistisch gesehen seltener mit Muttermilch ernährt. [Weiterlesen...]

Glykämische Last als Risikofaktor?

14. Juli 2007

Glykämische Last und Glykämischer IndexAn Erkrankungen des Gefäßsystems (z.B. Atherosklerose) und den damit assoziierten Folgekrankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Hirnschlag wurde bislang hauptsächlich dem Cholesterin die Schuld gegeben. Die Bedeutung von Kohlenhydraten wurde in diesbezüglich zwar schon öfter diskutiert, entsprechende Studien lieferten bisweilen jedoch keinen fundierten Zusammenhang. Dies könnte sich nun ändern: Eine Zwischenauswertung der großangelegten EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigte eine direkte Beziehung zwischen der Glykämischen Last und Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. [Weiterlesen...]

Welchen Einfluss hat die Art des Zuckers auf das Sättigungsgefühl?

12. Juli 2007

Zucker und Übergewicht bei KindernGesüßte Getränke werden immer häufiger für die zunehmende Problematik des Übergewichts bei Kindern und Erwachsenen verantwortlich gemacht. Der hohe Fructoseanteil in diesen Getränken soll nur ein geringes Sättigungsgefühl erzeugen, weshalb weit über den Bedarf hinaus Kalorien zugeführt und als Fett gespeichert werden. Die Getränkeindustrie nahm dies zum Anlass, vermehrt auf andere Zuckersorten zurückzugreifen und dafür entsprechend die Werbetrommel zu rühren. Inwiefern diese Vorgehensweise überhaupt Sinn macht hat nun eine Forschergruppe der Universität Washington untersucht. [Weiterlesen...]

Supplementation von Selen erhöht Risiko für Diabetes mellitus

10. Juli 2007

Selen Supplemente erhöhen Risiko für DiabetesSelen ist ein natürlich vorkommendes Spurenelement. Als reichhaltige Quellen für Selen gelten Getreide und Getreideprodukte. Allerdings ist deren Ergiebigkeit vom Selengehalt des Bodes abhängig und unterliegt deshalb großen regionalen und saisonalen Schwankungen. Durch die normale Ernährung ohne zusätzliche Supplementation werden Schätzungen zufolge ca. 50% des Bedarfs an Selen durch Cerealien, der Rest durch Fleisch und Eier abgedeckt. Die postulierte Hauptwirkung von Selen liegt vorwiegend in seiner antioxidativen Potenz. Dadurch soll es bei Erkältungen helfen, Gürtelrose (Herpes zoster) bekämpfen, die Fruchtbarkeit fördern, Arthritis und sogar Multiple Sklerose mildern. Außerdem wird Selen gerne medienwirksam als Anti-Aging Mittel verkauft. Neben der präventiven Wirksamkeit bei Prostatakrebs gehen einige Wissenschaftler zudem von einer vorbeugenden Wirkung bei Diabetes mellitus aus. [Weiterlesen...]

Schokolade senkt den Blutdruck

05. Juli 2007

Schokolade bzw. Kakao senkt Blutdruck (Arterielle Hypertonie)Üblicherweise wird als erster Schritt zur Lifestylemodifikation bei hohem Blutdruck oder anderen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems der Konsum von Obst und Gemüse empfohlen. Vor allem bei grenzwertig erhöhten Blutdruckwerten konnten dadurch gute Ergebnisse erzielt werden. Den blutdrucksenkenden Effekt dieser Ernährungsmodifikation führen Wissenschaftler – neben einer Reihe anderer vermuteter Ursachen – auf den Gehalt an Polyphenolen bzw. Flavonoiden zurück. Obwohl Kakao eine der Hauptquellen von Flavonoiden in den westlichen Nationen ist, fand er bislang noch keinen Einzug in die Ernährungsempfehlungen. [Weiterlesen...]

Wie Kinder ihre Nahrungsmittel beurteilen

04. Juli 2007

Ernährung und Gesundheit der KinderKinder werden im Laufe ihrer Entwicklung einer schier unüberblickbaren Menge an Information über den gesundheitlichen Wert von Lebensmitteln ausgesetzt. Angefangen von den Eltern, über Medien wie Radio und Fernsehen, bis hin zu Einrichtungen wie Kindergarten, Vorschule oder Schule werden die Kinder über die (vermeintlich) richtige Ernährung aufgeklärt. Doch die dargebotenen Inhalte sind keinesfalls immer richtig. Vor allem Werbung für Softdrinks, Süßigkeiten und Fast Food war in letzter Zeit zunehmender Kritik ausgesetzt – im Hinblick auf die wachsende Zahl von übergewichtigen Kindern kein Wunder. Das führte beispielsweise in England soweit, dass zu bestimmten Tageszeiten keine Werbung mehr für solcherlei Produkte ausgestrahlt werden darf (enutrio.de berichtete, siehe hier und hier). [Weiterlesen...]

Entstehung von Übergewicht bei Kindern

01. Juli 2007

Übergweicht und Ernährung von Kindern»Ein Löffelchen für Mama, eins für Papa und noch eins für Oma«, wer kennt diese Floskeln nicht? In kaum einer Familie wird nicht während des Essens auf die Kinder eingeredet. »Iss das Teller leer, iss nicht so hastig, iss mehr Gemüse«, so oder ähnlich ertönt es täglich an den Esstischen dieser Welt. Dabei ist der Einfluss der Eltern auf das Essverhalten ihrer Kinder unbestritten. Einige Studien fanden beispielsweise heraus, dass die Häufigkeit der gemeinsamen Mahlzeiten oft mit dem Konsum gesunder Nahrungsmittel korreliert (Neumark-Sztainer, 2003). D.h. je häufiger eine Familie zusammen isst, desto gesünder sind üblichweise auch die verzehrten Lebensmittel. Eine andere Studie lieferte Hinweise, dass unstrukturierte Essgewohnheiten der Famiie oft von Fernsehen während des Essens (Videon, 2003) und Konsum von Nahrungsmitteln mit hohem Zucker- und Fettanteil (Coon, 2001) begleitet werden. Da die Anzahl der Kinder mit Übergewicht und falscher Ernährung ständig im Steigen begriffen ist, hat sich die Forschung in den letzten Jahren vermehrt auf diesen brisanten Themenbereich konzentriert. Doch von einer Lösung des Problems ist die Wissenschaft noch weit entfernt. Es sind noch viele Fragen über die Auswirkungen der frühkindlichen Esserziehung auf das spätere Essverhalten und die Entwicklung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter offen. [Weiterlesen...]