Verwirrung um Vitamin E als Antioxidans – alle Studien nutzlos?

24. September 2007

Vitamin EDas vor allem in Getreideprodukten, Nüssen, Samen und Pflanzenölen vorkommende Vitamin E (Tocopherole) ist ein Liebkind der Pharmaindustrie. Dem billig herzustellenden Verkaufsschlager werden eine Vielzahl von Wirkungen auf den menschlichen Körper nachgesagt. So gilt das fettlösliche Vitamin E als potentes Antioxidans und sog. Antisterilitätsvitamin, es soll vor Herzinfarkt, Krebs, Alzheimer, Bluthochdruck, Zellalterung (Anti-Aging) schützen, die Durchblutung fördern und Gefäßablagerungen verhindern. Bisher konnte jedoch keine dieser Wirkungen eindeutig bewiesen werden, denn die Studienlandschaft bietet – wenn überhaupt seriöse Arbeiten zu den einzelnen Wirkungen zu finden sind – eher uneinheitliche und letztlich kaum verwertbare Ergebnisse. [Weiterlesen...]

Einfluss der Ernährung auf den Fettstoffwechsel

21. September 2007

Ernährung und FettstoffwechselÜbergewicht ist das Resultat eines Ungleichgewichts zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Die Verfügbarkeit von hochkalorischen Speisen, die meistens sehr fettreich sind, prädisponiert zur Gewichtszunahme. Dieser Umstand lässt sich anhand der aktuellen Statistiken zum Thema Übergewicht mehr als deutlich veranschaulichen. Bisher gibt es am Menschen jedoch nur eine geringe Anzahl von Untersuchungen, die sich mit den Auswirkungen von fettreicher Enährung auf die Lipolyse (=Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettdepots) beschäftigen. Vor allem im Zusammenhang mit den immer mehr im Steigen begriffenen Zivilisationskrankheiten (Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Gefäßverkalkung etc.) wäre dies aber ein nützlicher Informationsgewinn. [Weiterlesen...]

Review-Artikel bestätigt Unbedenklichkeit von Aspartam

17. September 2007

Aspartam ungefährlichDer Süßstoff Aspartam war lange Zeit im Kreuzfeuer der Kritik, da Aspartam für Krankheiten wie Hirntumoren, Kopfschmerzen, Epilepsie, Morbus Parkinson, Alzheimer Demenz, Blindheit, Depressionen, Beeinträchtigung der Intelligenz und des Kurzzeitgedächtnisses u.v.m. verantwortlich gemacht wurde. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Studien, die diese Wirkungen widerlegen. Dennoch ist die vermeintlich schädigene Wirkung von Aspartam in den Medien immer noch ein gern diskutiertes Thema. Eine großangelegte Review-Studie durchforstete nun sämtliche wissenschaftliche Arbeiten, die ab dem Jahr 1970 zur Sicherheit von Aspartam durchgeführt wurden. Das Ergebnis war eindeutig. [Weiterlesen...]

Fußballspielen ist gesünder als Joggen

13. September 2007

Fußball ist gesundIm Kampf gegen die weltweit steigende Rate an Menschen mit Übergewicht sind Strategien zur Bekämpfung dieser Pandemie äußerst gefragt. Da der Mensch jedoch grundsätzlich zur Faulheit neigt, kommt regelmäßiger Sport immer mehr aus der Mode. Stundenlanges Sitzen auf dem Fahrrad oder einsames Laufen am Straßenrand ist vielen einfach zu langweilig bzw. anstrengend. Fehlende Motivation lässt die heimatliche Couch – trotz aller guten Vorsätze – schon bald wieder zum besten Freund werden. Forscher fragten sich, wie der Spaßfaktor beim Sport wiederbelebt werden könne und besinnten sich dabei auf traditionelle Ballkünste – das Fußballspielen. Doch ist Fußballspielen gesundheitlich wirklich empfehlenswert? [Weiterlesen...]

Lebensmittelzusätze fördern Hyperaktivität (ADHS) von Kindern

12. September 2007

Farbstoffe fördern hyperaktives Syndrom bei Kindern (ADHS bzw. ADS)Konservierungsmittel und Lebensmittelfarbstoffe stehen schon geraume Zeit unter Verdacht, eine Rolle bei der Entstehung des Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) zu spielen. Kinder mit ADHS zeichnen sich durch ständigen Bewegungsdrang, Wutausbrüche, vermehrte Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten aus. Schätzungen gehen davon aus, dass 3-5% aller Schulkinder vom Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) bzw. Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) betroffen sind. Im renommierten Journal The Lancet wurde nun eine wegweisende Studie zu diesem Thema veröffentlicht. [Weiterlesen...]

Kirschensaft gegen Muskelkater

09. September 2007

Muskelkater Therapie PräventionDie Ursachen des Muskelkaters sind noch nicht zur Gänze geklärt. Mittlerweile ist jedoch die lange Zeit vorherrschende Lehrmeinung, Muskelkater werde durch die Übersäuerung mit Laktat erzeugt, obsolet. Vielmehr geht man heute davon aus, dass der quälende Schmerz vorwiegend durch Zerstörung kleinster Muskelstrukturen (Mikrotraumata) und die anschliessende Entzündungsreaktion entsteht. Daneben gibt es aber noch eine Reihe weiterer Theorien, die wohl letztlich in ihrem Zusammenspiel zum verhassten Muskelkater führen. Für den Sportler sind Strategien zur Vermeidung bzw. Therapie von Muskelkater ohnehin wichtiger als die Ursachen. [Weiterlesen...]

Vitamin C fördert möglicherweise die Entstehung von Krebs

04. September 2007

Vitamin C, Nitrosamine und KrebsNitrite sind Bestandteile des Speichels und spezieller Nahrungsmittel (z.B. von Wurstprodukten). Sie werden vor allem im saueren Milieu, wie es beispielsweise im Magen vorherrscht, in krebserregende Nitrosamine umgewandelt. Vitamin C wird die Fähigkeit nachgesagt, die Bildung der Nitrosamine zu verhindern, indem es Nitrit in Stickoxid umbaut. Ein Forscherteam fand jedoch heraus, dass sich bei Vorhandensein von Fett im Magen die Wirkung von Vitamin C ins Gegenteil kehrt. [Weiterlesen...]

Vitamin B1 Mangel bei Diabetikern könnte Ursache für Gefäßprobleme sein

02. September 2007

Diabetes PAVK VitaminmangelDiabetes mellitus stellt aufgrund der steigenden Zahl an Erkrankten, den gesundheitlichen Folgen und der daraus resultierenden finanziellen Belastung für das Gesundheitsystem ein ernstzunehmendes Problem dar. Durch die zunehmend ungesunde Ernährung und den Mangel an Bewegung wird das Alter der Betroffenen immer jünger. Die Komplikationen der Zuckerkrankheit betreffen vor allem Blutgefäße und Nerven. Schäden an kleinen Gefäßen beeinträchtigen dabei Retina (Netzhaut) und Niere, Verkalkungen der großen Gefäße haben PAVK, Herzinfarkt oder Hirnschlag zur Folge. Ein Forscherteam hat nun eine mögliche Ursache für die Gefäßprobleme der Diabetiker gefunden und einen irreführenden Fehler aufgedeckt. [Weiterlesen...]

Myostatin, Follistatin und Gendoping

31. August 2007

Follistatin statt Myostatin zum GendopingDas Aufsehen war groß, als vor einigen Jahren die Bilder von muskelbepackten Mäusen und Rindern durch die Medien gingen. Bei diesen Tieren wurde das Myostatin inaktiviert – ein Gen, welches das Muskelwachstum einschränkt. Damit war der Wissenschaft ein entscheidender Schritt im Verständnis des Muskelwachstums gelungen. Die Aussichten waren fantastisch: Würde das Ausschalten von Myostatin auch beim Menschen gelingen, könnte man Patienten mit AIDS oder muskeldegenerativen Krankheiten entscheidend weiterhelfen. Auch die Supplementeindustrie sprang sofort auf den fahrenden Zug auf und verkaufte genauso überteuerte wie wirkungslose Myostatin-Blocker für Freizeitsportler – sozusagen Gendoping für zuhause. Eine Studie fand nun ein weiteres, hochwirksames Protein, das ähnlich dem Myostatin die Muskelsynthese reguliert - Follistatin. [Weiterlesen...]

Explosive Bewegungen eignen sich am besten zum Abnehmen

30. August 2007

Fitness AbnehmenDurch die negative Kalorienbilanz im Rahmen einer Diät verliert man nicht nur Fett, sondern auch reichlich Muskulatur. Um dem entgegen zu wirken eignet sich vor allem Krafttraining. Mit Krafttraining kann man jedoch nicht nur den Muskelabbau verhindern, sondern auch zum Prozess des Abnehmens beitragen. Regelmäßiges Hantelstemmen verbrennt nämlich einerseits Kalorien und erhöht andererseits den Gesamtenergiebedarf des Körpers – denn je mehr Muskeln vorhanden sind, desto mehr Energie wird verbraucht. Krafttraining ist aber nicht gleich Kraftttraining! Es gibt viele beinflussbare Variablen wie Gewicht, Geschwindigkeit der Ausführung oder Übungsauswahl. [Weiterlesen...]

Buch über alli Diät erschienen

28. August 2007

alli Diät BuchDie Promotionkampagne rund um die rezeptfrei erhältliche Diätpille alli geht weiter. Vor einigen Wochen veröffentlichte Dr. Caroline Apovian ihr Buch The Alli Diet Plan: Your Essential Guide to Success with Alli, in dem sie ein spezifisches Diätprogramm während der Einnahme von alli vorstellt. Das 352 Seiten umfassende Buch beinhaltet Menüs, Rezepte und ein Fitnessprogramm. Die Einnahme von alli ist für die Durchführung des Programms allerdings keine Voraussetzung. [Weiterlesen...]

Übergewicht macht Frauen unfruchtbar

24. August 2007

Schwangerschaft Übergewicht Unfruchtbarkeit infertilEs ist schon länger bekannt, dass Übergewicht zu Unfruchtbarkeit führen kann. Wie enutrio.de bereits berichtete (siehe hier), sind von dieser Tatsache sowohl Männer als auch Frauen betroffen. Die meisten Studien zu diesem Thema waren jedoch epidemiologischer Natur, d.h. es wurde ein Bevölkerungskollektiv beobachtet und ein Zusammenhang zwischen gewissen Merkmalen (Übergewicht) und Eigenschaften (Unfruchtbarkeit/Infertilität) hergestellt. Ein aktueller Report konnte nun die genau Ursache für Unfruchtbarkeit bei Frauen mit Übergewicht eruieren und sogar einen Weg finden, diese Effekte wieder rückgängig zu machen. [Weiterlesen...]

Vitamin C hilft kaum bei Erkältungen

20. August 2007

Vitamin C bei erkältungen unwirksamVitamin C (Ascorbinsäure) gilt seit seiner Bekanntmachung durch Linus Pauling als Allheilmittel. Laut medizinischer Literatur wirkt die Ascorbinsäure unter anderem positiv auf das Immunsystem, die Blutgefäße ud das Bindegewebe. Eine wichtige Rolle spielt Vitamin C auch als Antioxidans, da es freie Radikale im Körper abfängt und neutralisiert. Obwohl Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten vorkommt, wird heutzutage häufig auf Vitamin C Tabletten, Brausetabletten oder Multivitamintabletten zurückgegriffen. Vor allem zur Prävention und Behandlung von Erkältungen kommt die Ascorbinsäure gerne zum Einsatz – oft in hochdosierter Form. Nachdem eine Studie erst unlängst die Sinnhaftigkeit von Zink bei Erkältungen anzweifelte (siehe hier), gerät nun auch der Mythos ums Vitamin C ins wanken. [Weiterlesen...]

Rauchen macht impotent

15. August 2007

Rauchen: Impotenz, Infertilität, erektile DysfunktionRauchen und dessen Auswirkungen stellen eine enorme finanzielle Belastung für das Gesundheitssystem dar. Aus diesem Grund wurden weltweit Programme gestartet, um das Rauchen einzuschränken. Neben der Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens ist Abschreckung eine beliebte, aber zweifelhaft erfolgreiche Strategie in der Bekämpfung der Nikotinsucht. So werden Bilder von Lungentumoren auf Zigarettenpackungen abgelichtet, Raucher zur Konfrontation in Krankenhäuser geschleppt und mit warnenden Sprüchen an das Gewissen der Betroffenen appelliert. Leider sind solche Maßnahmen oft nur von kurzer Dauer. [Weiterlesen...]

Warum Low-carb Diäten funktionieren

12. August 2007

Low carb, Atkins, South Beach, LOGIKohlenhydratarme (low-carb) Diäten wie die Atkins Diät, die South Beach Diät oder die LOGI-Methode sind nach wie vor populär. Statt Kartoffeln, Reis, Nudeln und Obst stehen bei diesen Ernährungsformen Fleisch, Eier, Fisch, Butter und Pflanzenöle auf dem Speiseplan. Die Gründe, warum trotz dieser fettreichen Ernährung die Pfunde purzeln, sehen Experten unter anderem im Verlust von Wasser und Langeweile in der Nahrungsauswahl. Durch den ausgeprägten Wasserverlust lassen sich die anfänglich sehr raschen Gewichtsverluste bei low-carb Diäten leicht erklären. Warum die Kilos bei den kohlenhydratarmen Diäten wirklich so schnell dahinschmelzen, hat eine Studie der medizinischen Universität von Philadelphia herausgefunden. [Weiterlesen...]