Milch senkt Risiko für Diabetes mellitus
18. Juli 2007
Diabetes mellitus wird nicht ohne Grund zu den neuen Volkskrankheiten gezählt. Im 1998 durchgeführten Bundesgesundheitsurvey gaben 4,7% der männlichen und 5,6% der weiblichen Bevölkerung Deutschlands im Alter von 18-79 Jahren das Vorliegen eines Diabetes an. Aufgrund der vielen Begleit- und Folgekrankheiten beansprucht diese Stoffwechselstörung zwischen 5% und 10% aller Ausgaben in den Gesundheitssystemen der Industrieländer – und die Zahl der Neuerkrankungen an Diabetes mellitus steigt beständig an. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Problematik des Übergewichts bei Kindern und den kaum absehbaren Folgen suchen Wissenschaft und Forschung händeringend nach neuen Wegen in der Therapie und Prävention von Diabetes. Diesbezüglich gerät Milch mit seinem hohen Gehalt an Vitamin D, Calcium und Magnesium immer mehr in den Brennpunkt der Wissenschaft.
Vitamin D und Calcium stehen schon lange unter Verdacht, eine gewisse Rolle in der Entstehung von Diabetes mellitus zu spielen. Eine Meta-Analyse von diesbezüglich relevanten Studien brachte erstaunliche Zahlen zutage: Demnach wären chronisch zu niedrige Konzentrationen von Vitamin D mit einem bis zu 46% erhöhten Risiko für Diabetes assoziiert. Die alleinige Supplementation von Vitamin D hätte jedoch wenig Sinn. Stattdessen meinen die Wissenschaftler, eine Kombination von Vitamin D und Calcium hätte ein großes Potential bei der Prävention von Diabetes, insbesondere bei Hochrisikopatienten. Wesentliche Hauptquelle für besagte Vitamine und Mineralstoffe sei die Milch. Es zeigte sich, dass bei 3-5 Portionen Milch täglich das Diabetesrisiko um bis zu 15% gesenkt werden konnte. Wie Vitamin D und Calcium ihre Wirkung entfalten ist jedoch noch unklar.
Milch fungiert nicht nur als Hauptquelle für Vitamin D und Calcium, sondern beinhaltet auch reichlich Magnesium. Andere wichtige Quellen für Magnesium in der Nahrung sind Vollkornprodukte, (grünes) Blattgemüse, Kartoffeln, Bananen, Fleisch, Fisch und Geflügel. In einer weiteren Meta-Studie konnte nachgewiesen werden, dass auch Magnesium das Risiko für Diabetes senken konnte – und zwar um bis zu 15% mit jedem 100 mg Sprung bis zur empfohlenen Tagesdosis.
Mit den empfohlenen 3 Portionen á ca. 200 ml Milch pro Tag führt man circa 900 mg Calcium, 300 IU Vitamin D und 80 mg Magnesium zu. Der empfohlene Tagesbedarf für Erwachsene beträgt 5 µg (200 IU) Vitamin D, 1000 mg Calcium und 300-350 mg Magnesium.
Pittas AG, Lau J, Hu FB, Dawson-Hughes B. The role of vitamin D and calcium in type 2 diabetes. A systematic review and meta-analysis. J Clin Endocrinol Metab. 2007 Jun;92(6):2017-29. Epub 2007 Mar 27.
Larsson SC, Wolk A. Magnesium intake and risk of type 2 diabetes: a meta-analysis. Journal of Internal Medicine. 2007. doi: 10.1111; epub ahead of print.
Weiterführende Literatur: Schulungsbuch für Diabetiker
alli und Diabetes - die XENDOS-Studie
Broccoli, der Gesundheitsbooster - die Story geht weiter
Vitamine - Segen oder Fluch?
Vitamin B1 Mangel bei Diabetikern könnte Ursache für Gefäßprobleme sein
Ernährung und Migräne
Am 28. Juni 2008 um 07:24 Uhr
Diabetes :
von 500-700 zum Normalwet 60 – 80
Ich hatte ernsthafte Probleme bekommen weil mein Blutzucker um 500-700 angestigen war. So habe ich mich entschlossen Glucopage (Diabetis Medikament) abzusetzen und grundlegend etwas zu aendern. Ich ging ins Internet und studierte mehere Artikel und Forschungs – Ergebnisse Pro und Kontra. Heute habe ich einen Blutzuckerwert meistens unter 100 ! Wie habe ich das geschafft :
Punkt 1 :
Bewegung , Kennen sie noch die alte Naehmaschiene wo man noch Treten muss , so ein vergleichbares Tretbrett bringt meinen Koerper in Bewegung Model HM01-08V sieht aus wie Personenwaage .
Pukt 2:
Ich nehme ein anderes Medikament. (Daonil 5mg von Aventis)
Punkt 3:
Ich nehme Aminosaeure zum Abnehmen (Arginin)
Punkt 4:
Ich nehme Ginseng
Punkt 5 :
Ich esse die haelfte !
Pukt 6:
Ich trinke ein Glass 0 Fett Milch.
Komentar :
Trinke ich keine Milch steigt mein Blutzucker leicht ueber 100 !!! ??? warum ist mir nicht bekannt.
Am 16. Juli 2010 um 17:54 Uhr
Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr schlecht recherchierten Artikel, der eine Deckung des Bedarfs mit der vermeintlichen Ungefährlich eines Produkts zu erklären versucht und dafür klinische Studien entgegen des derzeitigen Forschungsstands passend formuliert.
Zu meinem Vorredner, tino 43:
Das Phänomen erklärt sich ziemlich einfach durch den Laktose-Toleranz-Test:
Es werden 50 g Laktose in 500 ml Wasser eingenommen und daraufhin der Glukosespiegel im Blut viertelstündlich über zwei Stunden gemessen.
Ein Anstieg des Blutzuckers von weniger als 20–25mg/100ml (1–1,2 mmol/l) weist auf eine mangelhafte Laktoseverdauung (Laktose-Malabsorption) hin.
Dies ist neben der Diabetes, ein weiteres Zeichen für eine vorliegende Milchunverträglichkeit.