Strict Standards: Redefining already defined constructor for class wpdb in /www/htdocs/v124143/wp-includes/wp-db.php on line 46

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /www/htdocs/v124143/wp-includes/cache.php on line 35

Strict Standards: Redefining already defined constructor for class WP_Object_Cache in /www/htdocs/v124143/wp-includes/cache.php on line 410

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 721

Strict Standards: call_user_func_array() expects parameter 1 to be a valid callback, non-static method YLSY_PermalinkRedirect::execute() should not be called statically in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 1329

Strict Standards: Non-static method YLSY_PermalinkRedirect::is_skip() should not be called statically in /www/htdocs/v124143/wp-content/plugins/ylsy_permalink_redirect.php on line 62

Strict Standards: Non-static method YLSY_PermalinkRedirect::guess_permalink() should not be called statically in /www/htdocs/v124143/wp-content/plugins/ylsy_permalink_redirect.php on line 81
Lebensmittelallergie - enutrio.de

Lebensmittelallergie

09. Mai 2007


Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions-formatting.php on line 83

Immer mehr Menschen leiden an einer sogenannten Nahrungsmittelallergie oder Lebensmittelallergie. Bis zu 5% der Bevölkerung sind davon betroffen, darunter doppelt soviele Frauen wie Männer und mehr Kinder als Erwachsene. Die Lebensmittelallergie darf jedoch nicht mit der Lebensmittelintoleranz (z.B. Laktoseintoleranz) verwechselt werden, deren Ursache eine völlig andere ist.

Nahrungsmittelallergien sind definiert als »immunologisch vermittelte Reaktionen gegen Allergene in Nahrungsmitteln«. Das heißt körpereigene Abwehrzellen reagieren auf bestimmte Proteinstrukturen (Allergene) des zugeführten Nahrungsmittels und führen eine überschiessende Abwehrreaktion herbei. Häufig sind Lebensmittelallergien mit anderen Allergien vergesellschaftet, etwa 90% der Betroffenen leiden beispielsweise zusätzlich an einer Pollenallergie.

Die häufigsten Allergene

In der Rangliste der häufigsten Allergene steht Kuhmilch an erster Stelle. Vor allem Kleinkinder sind von dieser Allergie betroffen, sie darf jedoch nicht mit der häufigeren Kuhmilchunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) verwechselt werden. Als nächstes folgen Allergien auf Hühnerei, Fisch, Schalentiere, Soja, Nüsse (v.a. Erdnüsse) und Mehl.

Die Mehrzahl der Pollenallergiker weisen – wie bereits erwähnt – auch eine Kreuzallergie zu Nahrungsmitteln auf. Vor allem bei Frischobstallergien konnte man eine starke Assoziation mit Pollenallergien feststellen, wobei man je nach betroffenener Pollenart auf das allergisch wirkende Obst rückschließen kann:

So sind Birkenpollenallergien häufig mit Lebensmittelallergien gegen Äpfel und Haselnüsse vergesellschaftet, Gras- und Getreidepollen mit Hülsenfrüchten (Erdnuss, Soja) und Beifußpollen mit Sellerie, Karotten und Gewürzen. Auch Latexallergien weisen oft eine Kreuzallergie mit Avocados, Kastanien, Bananen, Feigen, Sellerie oder Pfirsich auf.

Einflussfaktoren

Wie bei allen Allergien hängt das Ausmaß der allergischen Reaktion von einer Reihe von Faktoren ab. So spielen die Frequenz der Allergenexposition und die Menge des zugeführten Allergens eine Rolle, saisonale Einflüsse (beispielsweise im Sinne einer Kreuzreaktion bei bestehender Pollenallergie) oder die hormonelle Lage. Eine allergische Reaktion kann durch den Konsum von Wein, Kaffee, Medikamente oder durch Sport verstärkt werden.

Symptome

An erster Stelle der Manifestationen einer Lebensmittelallergie steht die Haut, bis zu 50% der Lebensmittelallergiker sind davon betroffen. Das Spektrum reicht von harmlosen Quaddeln (Urtikaria) mit Juckreiz bis hin zum lebensgefährlichen Quincke-Ödem. Dabei schwellen die Lippen, Augenlider und Genitalregion an, bei Beteiligung des Kehlkopfes besteht akute Erstickungsgefahr.

Als zweithäufigstes Symptom tritt bei 20% der Lebensmittelallergiker eine Beteiligung der Atemwege auf. Hier kann als unscheinbarstes Symptom nur ein harmloser Schnupfen entstehen, bei stärkerer Ausprägung können jedoch auch Asthmaanfälle oder Schwellungen des Kehlkopfes auftreten.

Bei etwa genausoviel Personen (20%) manifestieren sich die Symptome im Magen-Darmtrakt. Typisch sind Juckreiz und ein pelziges Gefühl an den Lippen und im Gaumen (besonders bei bestehender Kreuzallergie mit Birkenpollen). Etwas seltener entstehen Bauchkrämpfe, Durchfall oder Erbrechen. Besonders bei Säuglingen werden diese sehr unspezifischen Symptome erst spät mit Nahrungsmittelallergien in Verbindung gebracht.

In 10% der Fälle führt die Allergie zur Beteiligung des Kreislaufes. Herzrasen und ein Abfall des Blutdrucks können isoliert auftretet, sind jedoch auch beginnende Symptome des sogenannten Anaphylaktischen Schocks, einer lebensgefährlichen Reaktion, die einer unmittelbaren Behandlung durch den Notarzt bedarf. Besonders häufig kommt dies bei Nuss-, Fisch und Schalentierallergien vor.

Wirkmechanismus

Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie müssen nicht unmittelbar nach der Zufuhr der entsprechenden Speise auftreten, sondern können sich mit einer Latenz von bis zu 24 Stunden ausbilden. Abhängig ist die Latenzzeit von der Art der ausgelösten Immunreaktion.

Bei der Typ I Reaktion (Sofortreaktion) zeigen sich die Symptome unmittelbar bis eine Stunde nach Allergenexposition. Die allergische Reaktion wird durch eine IgE-vermittelte Ausschüttung von Histamin vermittelt.

Die Typ III Reaktion (Intermediärreaktion) zeigt sich 1-20 Stunden nach Allergenexposition. Hier wird die Allergie durch IgG vermittelt.

Als letzter relevanter Typus sei die verzögerte Typ IV Reaktion genannt, die ihre Wirkung über zellvermittelte Kaskaden entfaltet.

Wie diagnostiziert man eine Lebensmittelallergie?

Um das allergisch wirkende Lebensmittel zu eruieren steht an erster Stelle der Diagnose ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt (Anamnese). Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch das Führen eines Ernährungstagebuches über einige Wochen. Darin soll jedes zugeführte Nahrungsmittel aufgeführt und diejenigen markiert werden, bei denen es zum Auftreten eines vermeintlich allergischen Symptoms gekommen ist.

Treten beispielsweise gehäuft Symptome im Magen-Darmtrakt auf, so müssen zunächst andere mögliche Diagnosen (Gastroenteritis, chron. entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, Reizdarmsyndrom usw.) ausgeschlossen werden.

Weiters kann man eine sogenannte Eliminationsdiät durchführen. Dabei konsumiert man für mindestens sieben Tage eine allergenarme Kost, zum Beispiel Reis, Kartoffeln und Wasser. Treten während dieses Zeitraums die Symptome immer noch auf, erscheint eine allergische Genese relativ unwahrscheinlich (es sei denn man ist allergisch auf Reis oder Kartoffeln). Tritt jedoch Beschwerdefreiheit ein, beginnt man mit einem strukturierten Kostaufbau, d.h. man erweitert sein Nahrungsspektrum ausgehend von der Basisdiät schrittweise, bis erneut Beschwerden auftreten. Daraufhin lässt man das zuletzt hinzugefügte Lebensmittel wieder weg, um zu testen, ob erneut eine Besserung der Symptome eintritt. Damit kann man das ursächliche Nahrungsmittel relativ genau eingrenzen.

Im Blut bestimmt man das IgE (gesamt und allergiespezifisch) und eventuell im Urin das Methylhistamin. Mittels der immunologischen Methode RAST (Radio Immuno Sorbent Test) kann das Blut gegen die häufigsten Allergieauslöser getestet werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn im Blut von Multiallergikern werden häufig positive Ergebnisse bei Lebensmitteln geliefert, die von der betroffenen Person völlig symptomlos konsumiert werden können.

Eine weitere diagnostische Hilfe stellt der sogenannte Prick-Test dar. Bei diesem Hauttest werden die häufigsten Allergene auf die Haut aufgetragen und die darauffolgende Reaktion überprüft.

Die absolut sichere Diagnose einer Lebensmittelallergie kann letztlich nur durch einen positiven Provokationstest mit dem entsprechenden Nahrungsmittel gestellt werden.

Therapie

Die wichtigste Maßnahme ist das Vermeiden der Allergenexposition (=Allergenkarenz). Häufig kann das auslösende Allergen aber nicht identifiziert werden, in diesem Fall sollte man einige allgemein gültige Empfehlungen einhalten:

  • Fertigprodukte beinhalten eine unüberschaubare Anzahl an Zutaten, deshalb ist die eigene Zubereitung sinnvoll.
  • Erstellen Sie eine Liste mit Lebensmitteln, die Sie problemlos konsumieren können.
  • Verwenden Sie regionale Lebensmittel.
  • Vermeiden Sie bunt gemischte Obstsalate, exotische Früchte und Fruchtsäfte.
  • Essen Sie Lebensmittel, die Sie bereits kennen.
  • Vermeiden Sie Gewürzmischungen.
  • Vermeiden Sie histaminreiche Kost wie Käse, Rotwein, Thunfisch oder Schokolade.

Die Hyposensibilisierung stellt eine weitere Therapieoption dar. Dabei werden dem Organismus Allergene in aufsteigender Dosierung verabreicht, um so eine Toleranz zu erzeugen.

Letztlich bleibt bei Versagen oder Unmöglichkeit einer entsprechenden Nahrungskarenz noch die medikamentöse Therapie übrig. Hier spielen vor allem Mastzellstabilisatoren (Cromoglycinsäure) eine Rolle, auch Cortison kann lokal angewandt werden. Optional sind noch 5-Aminosalicylsäure und Leukotrienantagonisten zu erwähnen. Sollten bereits lebensbedrohliche Situationen aufgetreten sein, empfiehlt sich das Mitführen eines Notfallsets. Darin finden sich Adrenalin (als Spray oder Spritze), Kortison und ein Antihistaminikum.

Bei Säuglingen ist die beste präventive Maßnahme das Stillen mit Muttermilch in den ersten sechs Monaten. In Studien zeigte sich, dass diese Kinder signifikant weniger häufig an Lebensmittelallergien litten als nicht gestillte Kinder.

Abschließend kann man allen Betroffenen wenigstens insofern Hoffnung machen, als dass nach Jahre anhaltender Allergenkarenz bei 30% der Erwachsenen und 50% der Kinder die Allergie wieder verschwindet.


Strict Standards: Only variables should be assigned by reference in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions.php on line 615
Haben Sie eine Meinung? Geben Sie einen Kommentar ab! (keine Registrierung nötig)
BESUCHEN SIE UNSER NEUES FORUM! KOMPENTENTE ANTWORTEN, ÄRZTLICHE BERATUNG!

Eine Reaktion zu “Lebensmittelallergie”

  1. Allergiker

    Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/v124143/wp-includes/functions-formatting.php on line 83

    Ich hatte auch jahrelang Probleme und die Laser-Resonanz Therapie hat mir sehr geholfen.

Einen Kommentar schreiben