Ermittlung des Herzinfarktrisikos nach PROCAM
23. November 2006
Erkrankungen des Gefäßsystems (Atherosklerose) aufgrund schlechter Lebensgewohnheit sind immer mehr im Steigen begriffen. Sie gelten als die neuen Zivilisationskrankheiten der westlichen Länder. Besagte Gefäßverkalkung kann in weiterer Folge zu Bluthochdruck, Herzinfarkt und/oder Hirnschlag führen. Doch nicht nur das Herz/Kreislaufsystem ist von der schlechten Ernährung mit zuviel Fett und Kohlenhydraten betroffen. Häufig führt dieser Lebensstil auch zu Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Gicht.
Die International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease bietet auf ihrer offiziellen Homepage die Möglichkeit, das individuelle Herzinfarktrisiko innerhalb der nächsten 10 Jahre abzuschätzen. Zugrunde liegen der Berechnung die Daten aus der Prospective Cardiovascular Münster (PROCAM) Studie und dem darauf basierenden Scoring System von Assmann et al.
Assmann G, Cullen P, Schulte H (2002). Simple scoring scheme for calculating the risk of acute coronary events based on the 10-year follow-up of the prospective cardiovascular Munster (PROCAM) study. Circulation. 2002 Jan 22;105(3):310-5. Erratum in: Circulation 2002 Feb 19;105(7):900. [Link]
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