03. Februar 2010
»Gingko gibt Ihrem Gehirn neue Energie« – so klingen seit Jahren die Werbeversprechen der Pharmaindustrie für Gingko biloba Präparate. Versprochen wird eine Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, vor allem zur Vermeidung einer Demenz. Die Einnahme erfolgt demnach vorwiegend präventiv. Hinter diesen Präparaten steckt jedoch in erster Linie ein enormes finanzielles Potential, denn es wird mit der Angst der Menschen vor dem Altern Kasse gemacht, obwohl die Wirksamkeit von Gingko auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns mehr als fraglich ist. [Weiterlesen...]
26. Januar 2010
Die Diätpille Reductil mit dem Wirkstoff Sibutramin wird als unterstützende Therapie im Rahmen eines Gewichtsmanagements bei Patienten mit einem ernährungsbedingten Übergewicht und einem Körpermassenindex (BMI = Body Mass Index) von 30 kg/m2 oder höher eingesetzt. Auch bei Patienten mit einem ernährungsbedingtem Übergewicht und einem BMI von 27 kg/m2 oder höher, bei denen Risikofaktoren wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Dyslipidämie vorliegen, wurde Reductil bisher angewendet. Aufgrund der Ergebnisse der Sibutramine Cardiovascular OUTcomes (SCOUT) Studie empfiehlt das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) jetzt allerdings die Ruhendstellung aller sibutraminhaltigen Arzneispezialitäten innerhalb der EU, da das Risiko/Nutzen Verhältnis für diese Präparate nicht mehr gegeben ist. Eine endgültige Entscheidung der Europäischen Kommission ist innerhalb der nächsten Monate zu erwarten. [Weiterlesen...]
24. Mai 2009
»Abnehmen mit alli« steht auf der Todo-Liste vieler Europäer, seit die rezeptfreie Diätpille verfügbar ist. Es hört sich einfach an: alli schlucken, abnehmen, fertig. Doch ganz so einfach und simpel ist das Abnehmen mit alli leider nicht. Um nicht das volle Spektrum der Nebenwirkungen (siehe Beipackzettel der Diätpille alli) abzubekommen, muss die Ernährung entsprechend umgestellt werden. Und da fängt es schon wieder an, kompliziert zu werden. Wieviel Fett darf man pro Mahlzeit mit alli zu sich nehmen und wieviel Fett enthalten die Nahrungsmittel eigentlich? Welche allgemeinen Maßnahmen muss man beim Kochen beachten und was sollte man unbedingt vermeiden? Ist Sport unbedingt notwendig? All diese Fragen werden im folgenden Beitrag beantwortet. Geht man nach den Erfahrungsberichten der alli-Benutzer, stellt vor allem das Essen außer Haus ein großes Problem dar. Auch für diese Thematik liefert enutrio.de brauchbare Tipps. Im alli-Forum von enutrio.de könnt Ihr ausführlich darüber diskutieren und Euch mit Gleichgesinnten austauschen. [Weiterlesen...]
23. Mai 2009
Durch die veränderten körperlichen Umstände sind Schwangere besonders empfänglich für Infektionskrankheiten. Doch nicht nur die Mütter sind gefährdet, sondern auch und vor allem ihre ungeborenen Kinder. Eine Infektion mit dem falschen Krankheitserreger zum falschen Zeitpunkt der Schwangerschaft kann verheerende Folgen für den Fötus haben, von Mißbildungen bis zum Tod. Wie man diese Infektionen vermeinden kann und was man in der Schwangerschaft besonders beachten muss, sagt Ihnen der Artikel Infektionen durch Nahrungsmittel in der Schwangerschaft.
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14. Mai 2009
Ab sofort gibt es auf enutrio.de ein Diskussionsforum! Dort könnt ihr die Artikel und Beiträge von der Hauptseite diskutieren, neue Studien vorstellen, Erfahrungsberichte lesen, medizinischen Rat einholen, ein persönliches Abnehm-Blog (Tagebuch) beginnen, allgemeine Fragen stellen oder einfach nur plaudern. Jede Frage wird beantwortet! Nehmt ihr gerade alli? Dann startet euer Blog im »alli-Forum« und lasst alle an euren Erfolgen oder Mißerfolgen teilhaben. Seid von Beginn an ein Teil der enutrianer-Community und registriert euch gleich jetzt!
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11. Mai 2009
Die massive Zunahme an Zivilisationskrankheiten als Folge der Überernährung und des Bewegungsmangels drängt Forschung und Wissenschaft immer mehr dazu, die Mechanismen des Fettstoffwechsels genauer zu erkunden. Der Erfolg beispielsweise der Diätpille alli, welche rezeptfrei in den Apotheken erhältlich ist, lässt keinen Zweifel an der Bereitwilligkeit der Bevölkerung offen, etwas gegen das Übergewicht zu unternehmen. Doch oft reicht zum Durchhalten die alleinige Ernährungsumstellung nicht aus – es fehlt einfach der letzte Kick bzw. die Gewissheit, auch wirklich alles mögliche versucht zu haben. Nicht selten wird dann auf dubiose Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen, die höchsens den Geldbeutel erleichtern. Ausweg aus dieser Misere könnte eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Deutschland liefern, die erstaunliche Effekte von weißem Tee auf die menschlichen Fettzellen nachweisen konnte. [Weiterlesen...]
03. Mai 2009
Da immer mehr Werbung für die rezeptfreie Diätpille alli erscheint und die Nachfrage dementsprechend anwächst, soll abseits der marktschreierischen Lobhudelei für die Abnehmpille ein Erfahrungsbericht aus der Praxis geschildert werden. Dazu dienen vor allem die Kommentare im Anhang zu den Berichten und Forenbeiträge über alli. Wie lässt sich Abnehmen mit alli im Alltag bewältigen? Welche praktischen Tips und Tricks vereinfachen den Umgang mit der Abnehmpille und wo stecken die größten Probleme? Stimmen die Studien auch wirklich, die besagen, man könne im Vergleich zur normalen Ernährungsumstellung mit alli nur wenig zusätzliches Gewicht verlieren? [Weiterlesen...]
01. Mai 2009
Die rezeptfreie Diätpille alli hat mittlerweile den Sprung über den großen Teich gewagt und ist in Europa angekommen. Diese abgespeckte Variante des rezeptpflichtigen Medikaments Xenical mit dem Wirkstoff Orlistat wird in sämtlichen Medien massiv beworben und die ersten Erfahrungsberichte geistern bereits durch die Internetforen. Da man alli ohne Rezept erwerben kann, erfreut sich dieses Medikament großen Interesses, fällt doch der oft schwere und überwindungsreiche Gang zum Arzt weg. Aber wer darf alli wirklich einnehmen und wie sehen die Nebenwirkungen und Gefahren der Diätpille aus? Welche Medikamente soll man bei Einnahme von alli meiden und wird die Wirkung der »Pille« (zur Verhütung) beeinträchtigt? Was passiert bei Überdosierung und wie soll man überhaupt dosieren? Was ist mit alli in der Schwangerschaft? Wie und wo soll man die Tabletten aufbewahren? Im folgenden Abschnitt finden sie Antworten zu all diesen Fragen. [Weiterlesen...]
21. Februar 2009
Liebe Leser, wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, lässt die Veröffentlichungsfrequenz von neuen Beiträgen in den letzten Monaten stark zu wünschen übrig. Leider musste ich aus privaten und beruflichen Gründen das Projekt enutrio.de etwas hinten anstellen. Es liegt mir aber immer noch sehr viel an dieser Seite, deshalb möchte ich die interessierten Leser dazu aufrufen, bei Lust und Laune eigene Beiträge oder Artikel zu schreiben und hier zu veröffentlichen. Der wissenschaftliche Anspruch sollte in etwa dem bisher geschriebenen entsprechen, sprich studienbasiert sein. [Weiterlesen...]
28. August 2008
Im Artikel Broccoli, der Gesundheitsbooster wurden bereits einige positive Effekte besagten Kreuzblütengewächses beschrieben. Es konnte beispielsweise gezeigt werden, dass Broccoli das Wachstum bestimmter Krebsarten (vor allem Brustkrebs, Gebährmutterhalskrebs und Prostatakrebs) zu hemmen vermag und ein wahrer Immunbooster ist. Als dafür verantwortlichen Wirkstoff identifizierten die Forscher die chemische Verbindung 3,3′-Diindolylmethan, kurz DIM genannt. In einer neuen Studie konnte eine Gruppe von Wissenschaftlern einen weiteren gesundheitsrelevanten Aspekt von Broccoli nachweisen, der vor allem für Diabetiker interessant sein dürfte. [Weiterlesen...]
09. August 2008
Glykogen, die Speicherform der Glucose in der Muskulatur und Leber, dient als Hauptenergielieferant bei sportlicher Betätigung und sollte nach dem Entleeren so schnell wie möglich wieder aufgebaut werden. Üblicherweise werden dazu unmittelbar nach dem Sport möglichst kurzkettige Kohlenhydrate in Form von Getränken oder leicht verdaulichen Speisen zugeführt. Eine interessante Studie von Prof. John Hawley und Mitarbeitern wurde kürzlich im renommierten Journal of Applied Physiology veröffentlicht. Sie besagt, dass große Mengen Koffein zusammen mit Kohlenhydraten die Glykogenspeicher des menschlichen Körpers schneller wieder füllen als Kohlenhydrate allein. [Weiterlesen...]
19. April 2008
Man will sich und seinem Körper mal was Gutes tun und kauft sich ein Vitaminpräparat mit allem drin, was Körper und Seele brauchen. Es ist so einfach: Ein, zwei Pillen am Tag und das Gewissen ist beruhigt, man braucht kein Obst mehr essen und generell nicht mehr so auf die Ernährung achten. Ist ja auch so anstrengend. Genau das wird einem von der Industrie und vermeintlichen Ernährungsexperten suggeriert. Doch die Realität sieht anders aus! Betrachtet man die aktuelle Studienlage, so sind Vitaminpräparate vielmehr ein Wolf im Schafspelz als ein Allheilmittel. Manche Studien aus renommierten Journals fanden im Zusammenhang mit der Supplementation von Vitaminen sogar eine erhöhte Sterblichkeitsrate. Das wußten Sie nicht? Dann lesen sie den Artikel Vitamine – Segen oder Fluch?
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03. Februar 2008
Der Markt ist voll von frei erhältlichen Hormonpräparaten, vor allem das Internet eröffnet diesbezüglich ein breites Spektrum an mehr oder minder legalen Bezugsmöglichkeiten. Versprochen werden Muskelwachstum, gesteigerte Leistungsfähigkeit und Hilfe bei Potenzproblemen. Unglücklicherweise unterliegen diese Supplemente nicht den strengen Richtlichen medizinischer Präparate und so tummeln sich viele Produkte mit falscher und/oder fehlender Deklaration der Inhaltsstoffe, Verunreinigungen und möglicherweise gezielten Irreführungen. Diverse qualitative und quantitative Untersuchungen von Supplementen, z.B. durch die Sporthochschule Köln, konnten das bereits eindrucksvoll bestätigen. Dass sich hinter den genauso fantasievollen wie erfolgsversprechenden Produktnamen sogar lebensbedrohliche Mixturen verbergen können, beweist nun ein aktueller Fallbericht (publiziert im Clinical Cancer Research). [Weiterlesen...]
05. Januar 2008
Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass Omega-3 Fettsäuren die Entstehung einer Alzheimer Demenz wirkungsvoll verhindern bzw. verzögern können (enutrio.de berichtete hier). Vor allem das sogenannte DHA (Docosahexaenosäure) wird für diesen positiven Effekt verantwortlich gemacht. Zu finden sind die gesunden Omega-3 Fettsäuren hauptsächlich in fetten Fischen wie Lachs, Hering oder Makrelen. Eine Forschergruppe aus Californien fand nun heraus, über welchen Wirkmechanismus Omega-3 Fettsäuren ihren neuroprotektiven Effekt entfalten. [Weiterlesen...]
14. Dezember 2007
Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man, dass der Body Mass Index (BMI) eng mit dem Vorhandensein von SHBG (Sex-Hormon bindendes Globulin) korreliert. Je höher der BMI, desto geringer sind die Konzentrationen von SHBG im Blut. Im Umkehrschluss wird der SHBG-Level deshalb auch als Biomarker für das Metabolische Syndrom (Bluthochdruck, Diabetes melllitus, Fettstoffwechselstörungen) und das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (z.B. Herzinfarkt) herangezogen. Die Ursache für diesen Zusammenhang sehen Experten in einem erhöhten Insulinspiegel bei übergewichtigen Personen, der auf einem bisher noch unbekanntem Weg die Produktion von SHBG in der Leber reduzieren soll. Eine aktuelle Studie fand nun jedoch eine andere Erklärung. [Weiterlesen...]